Street Food Fest lockt Tausende auf Eisenstädter FuZo. Das European Street Food Festival findet heute und morgen auf der Eisenstädter Fußgeherzone statt. Trotz Hitze schmeckt es den Besuchern, sie flanieren zu Tausenden durch die Stände. Die BVZ hat sich umgesehen.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 20. Juli 2019 (14:21)

“Jetzt hats endlich mal geklappt mit Eisenstadt“, reibt sich Jochen Auer seine tätowierten Hände. Mit seiner Salzburger Catering-Firma versorgt er seit Jahren nicht Straßenfeste, sondern auch Musik-Events. Das Burgenland kennt er dadurch bestens, für das Nova Rock hat er jahrelang Backstage die Größen der Musikwelt mit Speis und Trank versorgt.

Am vergangenen Wochenende gastierten Auers „Foodtrucks“ (mobile Imbissstände) erstmals in Eisenstadt. Mit Bürgermeister Thomas Steiner steht er im Schatten und beobachtet zufrieden das Treiben. „Dafür dass es so heiß ist, passt das super. Wir sind seit März auf Tour, da waren schon verregnete Wochenenden dabei“, erklärt er der BVZ. Steiner hatte sich zuerst ein wenig Sorgen um die eingesessene Gastronomie gemacht, „aber denen taugt das eigentlich“. Tatsächlich tummeln sich tausende Besucher zwischen den Ständen, so belebt ist die Fußgängerzone selten.

 „Fleischloses Fleisch“ liegt im Trend

 Was es bei den vielen bunten Ständen zu kosten gibt, hat Eisenstadt so aber auch noch nicht gesehen. Chris lacht aus seinem Burger-Truck: „Die Leute rennen uns die Bude ein für Beyond Meat.“ Dabei handelt es sich um Fleisch-Ersatzprodukte die Geschmack, Farbe und Bissfestigkeit von Fleisch zum Verwechseln gut imitieren können. „Nur die Eisenstädter sind da noch ein wenig skeptisch“, lacht er und brät weiter seine Burger.
Die längste Schlange gibt es vor dem Maori-Stand, wo die Spezialitäten der Neuseeländischen Ureinwohner angeboten werden. Wer kein Fan von Känguru-Fleisch ist, geht zum Jäger-Stand, wo bekannten österreichischen Wild-Spezialitäten ein modernes Äußeres verliehen werden („Jagd-Döner“).

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