Eisenstädter Sailer schrieb Roman über Freiheit. Der Eisenstädter Thomas Sailer befasst sich in seinem neuen Buch mit der Flucht eines unschuldig inhaftierten Journalisten.

Von Doris Fischer. Erstellt am 04. März 2019 (06:55)
Nina Sorger
Textsicher. Der Eisenstädter Buchautor Thomas Sailer mit seinem Roman „Die Gefängnisinsel“.

Seinen bereits fünften Roman veröffentlichte vor Kurzem der Eisenstädter Autor und Aktionskünstler Thomas Sailer. „Die Gefängnisinsel“ handelt von der Flucht eines unschuldig inhaftierten Journalisten. Im Rahmen dieses Abenteuers befasst sich der Romanschriftsteller und Aktionskünstler intensiv mit den Themen Freiheit und Erfüllung.

Grundstein schon vor zehn Jahren gelegt

Bereits im Jänner 2017 begann Sailer an seinem Manuskript zu schreiben. Noch im selben Jahr wurde es vollendet.

Und wie ist er zum Schreiben gekommen? Den Grundstein zum Schreiben legte der Autor und Aktionskünstler bereits vor zehn Jahren. „Schreiben ist für mich befreiend. Ich kann Belastendes in Textform verarbeiten“, merkt Sailer an.

In seinen literarischen Werken und auch als Aktionskünstler möchte er aufzeigen, dass man sich nicht dem Zwang der Konsum- und Designergesellschaft ergeben muss.

„Meine Leidenschaft für das Schreiben habe ich während meines Studiums an der FH Burgenland entdeckt“, erzählt der burgenländische Schriftsteller von seinen Anfängen. In dieser Zeit entstand auch sein Debütroman „Der Freizeitpionier“. Weitere Romane von Sailer sind „Die Wüstenpflanze“ und „Die Aktivistin“.

Schriftsteller und Aktionskünstler

Bevor es Sailer zur Schriftstellerei verschlug, war er mehrere Jahre lang in der internationalen Fangemeinde rund um Harry Potter aktiv. Aus dieser Zeit stammt auch sein Buch „Chronik eines Harry Potter Fans“.

ZVg
Kunstprojekt 1310. Mit dem 33 Jahre alten Dacia möchte Thomas Sailer ein Zeichen setzen.

Sailer, passionierter Liebhaber alter Autos, betreut außerdem das Projekt 1310. Das Projekt inszeniert einen sehr seltenen, 33 Jahre alten Dacia 1310 als Kunstobjekt (siehe Foto oben). Dabei handelt es sich um einen alten Dacia mit ungarischen Papieren, der in Österreich nicht angemeldet werden kann, obwohl er noch fahrtüchtig wäre.

„Ich kann einem Nachkriegsmenschen nicht erklären, dass etwas Funktionstüchtiges nicht genutzt werden kann, nur weil irgendetwas mit den Papieren nicht stimmt oder hier so nicht akzeptiert werden“, will Sailer kritisieren und mit seinem Kunstprojekt zum Nachdenken anregen, dass man sich nicht in den Bann des Neuen ziehen lassen muss.