Eisenstadt

Erstellt am 20. Oktober 2018, 07:19

von BVZ Redaktion

Behindertenberatung: Mobil trotz Handicap. Seit zehn Jahren berät ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl Menschen mit Behinderung in Fragen rund ums Auto.

Behindertengerecht. ARBÖ-Landesdirektorin Gabriele Rittenbacher, Behindertenberater Roland Hirtl und ARBÖ-Präsident Peter Rezar.  |  Sorger

Seit 2008 gibt es im Burgenland die ARBÖ-Behindertenberatung. Mehr als 850 Personen haben seither den ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl kontaktiert. In den meisten Fällen dauerte die Betreuung mehrere Monate.

„Oft ist psychologische Arbeit notwendig, um den Menschen Mut zu machen, dass sie sich selbstständig in den Straßenverkehr trauen“, sagt Hirtl, selbst Rollstuhlfahrer und einst ARBÖ-Techniker.

Neben den Beratungsstunden im Landesprüfzentrum Eisenstadt gibt es auch Treffen in Kaffeehäusern und bei Bedarf Besuche zu Hause. Hirtl: „Ich möchte es den ARBÖ-Kunden so einfach wie möglich machen. Bei der Beratung dieser besonderen Klientel ist es wichtig, unbürokratisch und flexibel zu agieren.“

Die häufigsten Fragen bezogen sich auf den Führerscheinerwerb und die Kennzeichnung des Führerscheines, Umbau und Adaptierung eines Kraftfahrzeugs für die jeweiligen Bedürfnisse eines Behinderten. „Es gibt nichts, was man nicht bauen kann“, weiß Hirtl. Auch Förderungen für behinderte Kraftfahrer sind oft Thema.

„Besonders im ländlichen Raum ist das eigene Auto unerlässlich. Menschen mit Behinderung sollen so gut wie möglich bei Fragen im Bereich der Mobilität beraten und unterstützt werden“, meint auch ARBÖ-Präsident Peter Rezar.