Garnisonsball am Freitag: Kaserne wird festlich. Für den Garnisonsball am Freitag wird die Eisenstädter Martinkaserne auf Vordermann gebracht und für die Polonaise geprobt.

Von Nina Sorger. Erstellt am 20. Februar 2019 (04:49)
Nina Sorger
Zünftig. Das „Wies‘nzelt“ vor der Kaserne ist bereits aufgestellt. Lukas Thurner wird beim Ball dafür verantwortlich sein, dass bei Volksmusik und Alpengaudi alles reibungslos über die Bühne geht.

Am Freitag (22. Februar) steigt in der Eisenstädter Martinkaserne erstmals seit 2013 wieder der legendäre Garnisonsball, und bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

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Fleißig. Sascha Dragojlovic und Kevin Schattovits sind nur zwei der rund 130 Helfer, die die Kasserne in eine Balllocation verwandeln.

„Am Wochenende wurden die Zelte aufgestellt, in denen die ,Wies‘n‘ und die BVZ-Disco untergebracht werden. Es werden laufend Dekorationsarbeiten vorgenommen“, erzählt Presseoffizier Jürgen Scholz.

Rund 130 Helfer – davon ein großer Teil Grundwehrdiener – ist bei den Vorbereitungen im Einsatz, denn die Kaserne muss in eine Balllocation verwandelt werden. Und auch am Eröffnungshighlight wird bereits gearbeitet, wie Martin Jaidl, der Obmann des Veranstaltervereins der Freunde der Martinkaserne, verrät: „Im Festsaal wird es mit der wieder erstarkten Militärmusik klassische Ballmusik geben. Für die Polonaise wird bereits fleißig geprobt.“

Hodinar: „Ein Marsch gehört zum Ball dazu“

Einmal in der Woche trafen sich die zwölf Paare im Vorfeld, um unter der Leitung von Andrea Hodinar, die bereits von 2008 bis 2013 für die Polonaise zuständig war, die Schritte zu lernen. Eingetanzt wird heuer zur „Fächerpolonaise“ sowie zum „Radetzkymarsch“.

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Vorbereitung. Die Gänge der Martinkaserne sind bereits mit Tischen und Sesseln bestückt, um den Ballgästen genug Sitzgelegenheiten zu bieten.

„Ein zünftiger Marsch gehört schon zum Garnisonsball. Und es soll auch für die Tänzer machbar sein“, meint Hodinar, die als erfahrene Volkstänzerin schon so manchen Tanz choreografierte. Die Tänzer sind die Rekruten der Militärmusik – „Die sind verfügbar und nicht anderweitig eingeteilt“, so Hodinar. Ihre Partnerinnen sind teilweise ihre Freundinnen, kommen aber auch aus dem Bekanntenkreis der Polonaisechefin.

Am Donnerstag wird noch ein letztes Mal an den Tanzschritten gefeilt. Dann wird auch die Dekoration in den Räumen und Gängen vervollständigt, denn am Freitagabend, um 19.30 Uhr heißt es erstmals seit fünf Jahren wieder „Die Kaserne tanzt.“