Heidenreich als Werbetestimonial. Neben seiner Tätigkeit als Polizeisprecher und Bürgermeister ist Heinz Heidenreich jetzt Akteur in einem Werbespot des Innenministeriums.

Von Doris Fischer. Erstellt am 18. Juli 2020 (06:13)
Fernsehstar. Großhöfleins Bürgermeister und Pressepolizist Heinz Heidenreich stand am 7. Juli am Grenzübergang Klingenbach drei „harte und anstrengende“ Stunden vor der Kamera. Grund: Eine Einschaltung des Bundesministeriums zu den derzeitigen Reisebedingungen in Coronazeiten. Foto: zVg
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Heinz Heidenreich, Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion Burgenland und Bürgermeister von Großhöflein, durfte vor Kurzem Filmluft schnuppern. Im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres stand er als Werbetestimonial für einen Werbespot zur Verfügung.

„Es gab eine Anfrage des Innenministeriums, und da er in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist, wurde er dafür eingeteilt“, beschreibt der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Helmut Marban, die Hintergründe.

„Obwohl ich nur vier Sätze sagen musste, hat es drei Stunden gedauert.“Heinz Heidenreich

Und dann ging es ganz schnell. Am Grenzübergang Klingenbach fanden schließlich die Dreharbeiten für den Werbespot – dessen Inhalt Reiseverhalten zu Coronazeiten ist – statt. „Die Location wurde von der zuständigen Filmfirma vorgegeben“, erzählt Marban.

Am Montag lief die Einschaltung des Innenministeriums erstmals im ORF. „Es war sehr anstrengend“, fasst Heinz Heidenreich die Dreharbeiten an der Grenze zusammen. „Obwohl ich nur vier Sätze sagen musste, hat es drei Stunden gedauert“, berichtet der Polizist und Bürgermeister.

Nicht, weil er sich versprochen oder den Text nicht gewusst hätte, dauerte es so lange, sondern weil die Rahmenbedingungen nicht immer passten. Fuhr ein Lkw oder Pkw durchs Bild oder passten die Lichtverhältnisse nicht, musste nochmals gedreht werden. Er selbst hat die Einschaltung am Montag nicht gesehen. Neugierig ist Heidenreich auf das Feedback.