Welt-Diabetes-Tag: Kein Zucker für Covid. Das Eisenstädter Krankenhaus warnt vor der Volkskrankheit Diabetes: In Verbindung mit Corona ist diese noch gefährlicher.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 14. November 2020 (04:55)
Symbolbild
Kichigin, Shutterstock.com

Anlässlich des 14. November, dem Welt-Diabetes-Tag, warnt das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt vor dieser Zivilisationskrankheit, die gerade in Corona-Zeiten ein besonderes Risiko für Patienten bedeutet.

„Diabetes mellitus Typ 2“, im Volksmund immer noch als „Altersdiabetes“ bezeichnet, wird immer öfter auch bei jungen Menschen diagnostiziert. Rund 600.000 Menschen sind derzeit in Österreich davon betroffen. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Es handelt sich um eine Stoffwechselstörung, die sich schleichend entwickelt und für die Betroffenen oft unauffällig verläuft. Daher können erste Anzeichen der Erkrankung leicht übersehen werden. Das Beachten der Symptome (siehe Infobox) und eine Bestimmung des Langzeitzuckers (HbA1c) per Blutabnahme beim Hausarzt schafft Klarheit.

Gegenmittel: Bewegung

Kaum eine andere Erkrankung kann durch das Zutun der Betroffenen so positiv beeinflusst werden, wie diese. Das Wundermittel: regelmäßige Bewegung! Diese senkt Blutzucker, Blutfette und Blutdruck, hilft beim Abnehmen, erhöht die Fitness von Herz und Lunge und verbessert die Insulinwirkung. Bewegung setzt direkt an den Ursachen an. Ausgewogene Ernährung mit geeigneten Kohlenhydratquellen wie Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten, kontrollierte Fettzufuhr, vor allem mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die in Pflanzen und Fisch enthalten sind und ein Anteil Eiweiß (Protein).

Corona macht Diabetiker zu Risikopatienten

Die Risikogruppe der Diabetes Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen und/oder instabiler Stoffwechseleinstellung sind besonders vor einer potenziellen Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. „Noch nie war es so wichtig, auf eine gute Blutzuckereinstellung zu achten, wie in Zeiten von Corona, damit die Betroffenen nicht so infektionsanfällig sind,“ warnt Ulrike Locsmandi, Diabetesberaterin im Krankenhaus Barmherzige Brüder Eisenstadt, an Diabetes erkrankte Menschen und deren Angehörige die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Anlässlich des 14. November, dem Welt-Diabetes-Tag, warnt das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt vor dieser Zivilisationskrankheit, die gerade in Corona-Zeiten ein besonderes Risiko für Patienten bedeutet.

„Diabetes mellitus Typ 2“, im Volksmund immer noch als „Altersdiabetes“ bezeichnet, wird immer öfter auch bei jungen Menschen diagnostiziert. Rund 600.000 Menschen sind derzeit in Österreich davon betroffen. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Es handelt sich um eine Stoffwechselstörung, die sich schleichend entwickelt und für die Betroffenen oft unauffällig verläuft. Daher können erste Anzeichen der Erkrankung leicht übersehen werden. Das Beachten der Symptome (siehe Infobox) und eine Bestimmung des Langzeitzuckers (HbA1c) per Blutabnahme beim Hausarzt schafft Klarheit.