Wildschwein-Problematik in Schlosspark setzt sich fort. Die Wildschweine trauen sich mittlerweile sogar bis in den Eisenstädter Schlosspark hinein, die Stadt überlegt weitere Schutzmaßnahmen.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 18. September 2020 (04:14)
Wildschweine suchen in der Erde nach Nahrung. Dabei entsteht ein erheblicher Sachschaden, Gefahr besteht aber keine.
zVg

Während im Vorjahr die Stadt großflächig roden musste, da Wildschweine sogar schon in der Robert-Davy-Gasse gesichtet wurden, trauen sich die Tiere heuer anscheinend noch tiefer in die Stadt hinein. Eine überraschte Leserin schickte der BVZ Bilder (siehe rechts) von ihrem Spaziergang durch den Schlosspark. Unterhalb der Orangerie, hatte über Nacht anscheinend eine Rotte nach Nahrung gesucht.

Generell ist Entwarnung angesagt: Für die Kinder des nahegelegenen Spielplatzes sowie natürlich alle weiteren Besucher des Parks liegt keine gefährliche Situation vor: Die Tiere sind nachtaktiv und scheu. Dem Rathaus ist das Problem aber bewusst, so heißt es auf eine BVZ-Nachfrage hin: „Der Schlosspark ist leider von der Wildschweinproblematik regelmäßig betroffen. Wir arbeiten mit verschiedenen Maßnahmen daran, den Schlosspark für die Wildschweine uninteressant zu machen. Beispielsweise setzen wir Vergrämung-Duftstoffe ein. Gemeinsam mit dem Eigentümer (die Stiftung Esterhazy) arbeitet die Stadt an weiteren Abwehrmechanismen.“

Eine solche könnte eine Verstärkung und ein weiterer Ausbau des Zaunes am Feiersteig sein, über den die Wildschweine vom Wald in den Park eindringen und dort Schäden anrichten können.