Mehr regionale Energie für Eisenstadts Fernwärme. Ein Ausbau des Fernwärme-Netzes in Eisenstadt wird zukünftig CO2 einsparen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Dezember 2019 (04:38)
Erweiterung des Fernwärmenetzes. Lehner, Bürgermeister Thomas Steiner und Energie Burgenland- Vorstandsdirektor Alois Ecker (v.l.).
Energie Burgenland

Die Energie Burgenland plant die Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes sowie die Errichtung von Biomassekesseln in Eisenstadt. Bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag betonte Vorstandsdirektor Alois Ecker die vielen Vorteile der Fernwärme: Diese sei sicher, sauber, effizient und zukunftsfähig, da sie zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Reduktion der fossilen Abhängigkeit Österreichs beiträgt.

Allein in Eisenstadt werden nach Abschluss der geplanten Bauphasen (Investitionsvolumen: 16,7 Millionen Euro) 2.400 Haushalte mit Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern versorgt. Das spart jährliche Emissionen von 11.600 Tonnen CO2 ein. Da von der Energie Burgenland ausschließlich Biomasse zur Erzeugung von Fernwärme verwendet wird, ist diese CO2 neutral.

Für die Erzeugung wird Holz aus der Region verwendet: „Wir setzen bei den Heizwerken auf Holz aus der Region, die verwendete Biomasse stammt aus maximal 50 Kilometer Umkreis des Heizwerkes“, erklärt Ecker.

Für den Kunden ist Fernwärme wohl die bequemste Art zu heizen, man erspart sich die Brennstoffbeschaffung und Lagerung. Fernwärme gelangt direkt über das Fernwärmeleitungsnetz in die Wohnungen.

„Neben dem neuen städtischen Kindergarten sowie zahlreichen neuen Genossenschaftsbauten, wird nun auch beim Eisenstädter Hochhaus auf Fernwärme gesetzt“, betonte Bürgermeister Thomas Steiner.