„Die Zeit drängt“: Handlungsbedarf bei Mörbischs Feuerwehrhaus

Erstellt am 20. November 2022 | 05:08
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Kein gefluteter Keller, sondern die ausgetrocknete Bootsgarage der Feuerwehr.
Foto: zVg
Beim Umbau der Feuerwehr will Neo-Bürgermeisterin Bettina Zentgraf rasch Nägel mit Köpfen machen, ebenso beim Bootshaus.

Am Dienstag fand die konstituierende Sitzung des Mörbischer Gemeinderates statt. Schon zuvor startete die Arbeit als neue Ortschefin für Bettina Zentgraf (SPÖ), die bereits am ersten Tag nach der Wahl ihren Sitzungs-Marathon startete. „Es gibt viele Baustellen, die dringend in Angriff genommen werden müssen“, erklärte Zentgraf.

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Neo-Bürgermeisterin Bettina Zentgraf vor dem Mörbischer Gemeinderat.
Foto: BVZ

Als Landwirtin, Pensions-Betreiberin und Betriebswirtin ist der Mörbischer Tausendsassa zwar in vielen Bereichen bewandert, etwa die Planung eines neuen Feuerwehrhauses zählte bisher aber nicht zu Zentgrafs Kernkompetenzen.

„Vom Landesfeuerwehrkommando habe ich Informationen über geeignete und spezialisierte Planer eingeholt und wird es demnächst einen ersten Termin geben.“

Das Feuerwehrhaus, das derzeit aus allen Nähten platzt, benötigt dringend einen Um-, Zu- und Ausbau, sind sich alle Beteiligten einig. Bei den Details gehen die Meinungen aber auseinander

„Ein Treffen mit dem Kommandanten und seinem Stellvertreter fand bereits unmittelbar nach der Wahl statt“, so Zentgraf. Zunächst wurde der Platzbedarf gemeinsam erörtert. „Vom Landesfeuerwehrkommando habe ich Informationen über geeignete und spezialisierte Planer eingeholt und wird es demnächst einen ersten Termin geben“, erklärt sie.

Abhängig von der gewählten Variante beim Feuerwehrhaus müssen auch die Pläne für das angedachte Pflegekompetenzzentrum angepasst werden. Dieses soll nämlich am gemeindeeigenen Grund hinter dem Feuerwehrhaus entstehen. Hier gelte es Synergien zu nutzen und sich nicht mit einem Projekt das andere zu „verbauen“. Etwa, weil die Zufahrt möglicherweise verlegt werden muss, was auch das benachbarte Bauvorhaben beinflusse.

„Feuerwehrboot darf nicht im Freien überwintern“

„Die Zeit drängt“ auch beim Bootshaus der Feuerwehr. Das Einsatzboot kann dort nämlich nicht mehr hinein, da es im Schlamm stehen würde —Wasser gibt es dort keines mehr (siehe Foto ganz oben). „Hier ist mittlerweile Gefahr in Verzug, weil das Boot im Freien steht“, so Zentgraf.

Keine wintertaugliche Lösung, kritisiert sie: „Seit August wartet die Feuerwehr auf eine Rückmeldung. Ich habe mich gleich nach meiner Wahl darum gekümmert.“ Noch diese Woche sollen die Baggerarbeiten beim Bootshaus starten.