Umwidmung wegen Bauprojekt in Dammgasse vertagt. Viereinhalb Stunden wurde in der jüngsten Gemeinderatsitzung über Berufungen, Klagen und Umwidmung diskutiert.

Von Doris Fischer. Erstellt am 23. Mai 2020 (06:12)
Nachbesetzt. Die neue Gemeinderätin Rosemarie Schmidt (l.) und die Ersatzgemeinderätin Vanessa Sommer (r.) wurden von Bürgermeister Heinz Heidenreich angelobt. Foto: zVg/Gemeinde
zVg/Gemeinde Großhöflein

Dem Tagesordnungspunkt „Umwidmung von Bauaufschließung in Bauland“, der einer der zentralen Punkte der jüngsten Gemeinderatssitzung war, ging schon im Vorhinein eine Diskussion voraus. Genau genommen geht es um ein Bauprojekt in der Dammgasse. „Es sollen hier 15 Reihenhäuser errichtet werden“, stellt Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ) fest.

Jetzt wurde der Tagesordnungspunkt vertagt – mit der Begründung, die neuen Bebauungsrichtlinien abzuwarten. Beschlossen wurde hingegen der Verzicht auf Elternbeiträge in der schulischen Betreuung und im Kindergarten aufgrund der Coronakrise.

Positiv wertet der Bürgermeister den Rechnungsabschluss. Mehr als eine Million Euro an Überschuss konnte erwirtschaftet werden. Und eine weitere Klage gegen den Umweltdienst Burgenland bezüglich Abrechnung wurde vorbereitet. Als neue SPÖ-Gemeinderätin angelobt wurde Rosemarie Schmidt, als Ersatz Vanessa Sommer.