Steinbrunner Postpartner soll bleiben. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war der Verbleib des Postpartners in Steinbrunn.

Von Doris Fischer. Erstellt am 15. November 2019 (05:30)
Antrag eingebracht. Die SPÖ-Gemeinderäte brachten den Verbleib des Postpartners zu einem Tagesordnungspunkt in der Gemeinderatssitzung. Im Bild: Astrid Eisenkopf mit Gerhard Frasz.
Fischer

Die SPÖ brachte in die jüngste Gemeinderatssitzung den Antrag „Postpartner muss in Steinbrunn bleiben“ ein und reagierte somit auf die Ankündigung, dass der derzeitige Postpartner Andreas Wirth über eine Kündigung nachdenkt.

„Die Entscheidung fällt erst Ende des Jahres. Es wird eine rechtzeitige Lösung geben“, heißt es vonseiten des Postpartners Andreas Wirth, der bis Ende des Jahres evaluieren möchte, ob sich der Postpartner für ihn finanziell rentiert.

Grund für sein Nachdenken ist die neue Tarifordnung der Post. „Mit 1. Jänner kommt eine neue Tarifordnung. Diese wurde bislang aber von der Post noch nicht bekanntgegeben“, bestätigt Vizebürgermeister Gerhard Frasz die Diskussion und ergänzt: „Wir haben uns im Gemeinderat darauf geeinigt, dass wir Gespräche mit dem Postpartner führen werden.“

Dass der Großteil der Steinbrunner für den Verbleib des Postpartners beim „Dorfladen Wirth“ ist, zeigt die vor Kurzem von der Gemeinde durchgeführten Gemeindebefragung. 70 Prozent sind für den Verbleib bei Wirth und können sich eine Unterstützung der Gemeinde vorstellen. Jeweils 15 Prozent können sich einen Postpartner im Rathaus oder das Aufstellen eines „Postpartner-Automaten“ vorstellen.

Gespräche werden gesucht

„Auf die von mir veranlasste Bürgerumfrage haben sich die SteinbrunnerInnen sehr deutlich dafür ausgesprochen, dass es so bleiben soll, wie es ist“, fasst Bürgermeister Thomas Kittelmann (ÖVP) zusammen und ergänzt: „Ich werde dem Wunsch nachkommen und in den nächsten Tagen mit dem Betreiber Dorfladen Wirth Gespräche führen, wie wir das gemeinsam schaffen und eine entsprechende Vereinbarung erstellen. Das haben wir im Gemeinderat ebenfalls einstimmig beschlossen.“

Ein weiterer Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Sanierung der Leichenhalle oder der Kreditaufnahme für den Kindergartenzu- und -umbau.