Ende für Lärm in Großhöflein. Land Burgenland, Bürgerinitiative und Asfinag arbeiten gemeinsam an einer Lösung des Lärmproblems.

Von Doris Fischer. Erstellt am 17. Juli 2019 (05:28)
Verhandlungen. Derzeit schaut es ganz gut aus, dass Lärmschutzmaßnahmen entlang der A3 gesetzt werden. Was genau kommen wird, soll frühestens im Spätsommer präsentiert werden – ein Hoffnungsschimmer für die lärmgeplagten Anrainer.
Symbolbild: Bilderbox

„Wir sind auf einem guten Weg“, fasst Thomas Glock von der Bürgerinitiative Großhöflein die laufenden Gespräche mit Land Burgenland und Asfinag zusammen. Mehr als vier Jahre lang hat sich die Bürgerinitiative Großhöflein schon zum Ziel gesetzt, gegen die massive Lärmbelastung anzukämpfen.

Sie forderte von den Verantwortlichen, der Asfinag, die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen. Eine Eintunnelung wäre laut Bürgerinitiative die beste Lösung, um entlang der A3 wieder ruhig leben zu können.

Gespräche laufen derzeit noch

Erst vor Kurzem gab es wieder Gespräche der Bürgerinitiative mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Vertretern der Asfinag. „Es war ein zufriedenstellendes Gespräch. Bis Ende Juli soll es eine Präsentation des Maßnahmenpaketes vonseiten der Asfinag geben“, berichtet Thomas Glock von der Bürgerinitiative auf BVZ-Anfrage.

Was genau die Maßnahmen sein werden – es kann eine größere Wand oder eine teilweise Eintunnelung sein – steht noch nicht fest. Aber eines sei schon fix: Es geht in Richtung Flüsterasphalt.

„Ich bin bemüht zu einem Ergebnis zu kommen, mit dem alle gut leben können“, fasst Landeshauptmann Hans Peter Doskozil die laufenden Verhandlungen zusammen. Noch im Sommer möchte man erste Projekte präsentieren.

Dass es derzeit Gespräche gibt, bestätigt die Asfinag und bitte um Verständnis, dass aufgrund der laufenden Gespräche noch keine Detailinformationen präsentiert werden können.