Nach Kiga-Besuch: Hausverbot für Gemeinderat Huf. Ab sofort sind für Großhöfleins Umweltgemeinderat Werner Huf (LBL) Kinderbetreuungseinrichtungen tabu. Bürgermeister Heidenreich (Bild) zog die Konsequenzen aus einem Besuch Hufs in der ersten Schulwoche.

Von Doris Fischer. Erstellt am 03. Oktober 2019 (05:04)
ZVg
Bürgermeister Heinz Heidenreich und der Gemeinderat zogen erste Konsequenz.

Der Besuch des Umweltgemeinderates Werner Huf (LBL) in der ersten Schulwoche in der Nachmittagsbetreuung der Volksschule und des Kindergartens hat für ihn Konsequenzen. Ab sofort darf er keine Kinderbetreuungseinrichtungen mehr besuchen. Das beschloss der Gemeinderat mehrheitlich.

Anzeige gegen Huf bei der Staatsanwaltschaft

„Wir haben Gemeinderat Huf ein Hausverbot auferlegt“, lässt Großhöfleins Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ) wissen. Da es sich bei Huf um eine schulfremde Person handelt, hat er laut Bürgermeister Heidenreich dort auch nichts zu suchen.

„Gemeinderat Huf hat in der ersten Schulwoche die Kinderbetreuungseinrichtungen besucht, sich umgeschaut und das Personal befragt“, berichtet der Bürgermeister und ergänzt: „Er hat einfach Agenden des Bürgermeisters übernommen.“

Zusätzlich zu dem Hausverbot gibt es auch noch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wegen Amtsanmaßung. Keiner Schuld hingegen ist sich Werner Huf bewusst. „Ich habe nur die Einrichtungen besucht“, lässt er wissen und stellt in Richtung Bürgermeister fest: „Die Anzeigen gehen weiter.“

Entgegen Hufs Meinung konnte er trotz Hausverbots wählen gehen. „Da geht es nur um die Kinderbetreuungseinrichtung und nicht um das Gebäude“, versichert Bürgermeister Heidenreich.