Donnerskirchen: Ein Fest – drei Jubiläen. Die Trachtenkapelle feierte 55 Jahre, 40 Jahre Partnerschaft mit Klaus und 40 Jahre Partnerschaft mit Mörtschach.

Von Lisa-Marie Zehetbauer. Erstellt am 06. September 2019 (06:45)
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Eingeschenkt. Carmen Schrammel, Bettina Jenny, Viktoria Swoboda, Lisi Weißenbäck und Christina Mezgolits (v.l.) verteilten Schnapserl.

Anlässlich des 55-jährigen Bestandsjubiläums der 1. Burgenländischen Trachtenkapelle, der 40-jährigen Partnerschaft zwischen den Partnergemeinden Donnerskirchen und Klaus (Vorarlberg) sowie der 40-jährigen Partnerschaft zwischen den Musikvereinen Donnerskirchen und Mörtschach wurde ein dreitägiges Fest veranstaltet.

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Aufgespielt. Auch der Nachwuchs zeigte bei dem Blasmusikfest sein Können und begeisterte das Publikum im Festzelt.

Grund für die Gründung im Jahre 1964 war, dass Musiker gemeinsam im Rahmen einer Institution musizieren wollten. Der Verein umfasst derzeit 45 Musiker, der Altersunterschied beträgt rund . 36 Jahre. Die Nachwuchskapelle wurde erst vor Kurzem mit Schützen zusammengelegt, um eine nette Stimmenbesetzung zu erreichen. Im Großen und Ganzen gestaltet sich die Nachwuchssuche aber nicht unbedingt einfach.

Nichtsdestotrotz ist der Musikverein Donnerskirchen auf Erfolgskurs. Vergangenes Wochenende konnten sie mit 93,05 Punkten einen ausgezeichneten Erfolg bei der Marschmusikbewertung in Zillingtal erreichen.

Außerdem sind viele weitere Auftritte geplant. So werden sie den Frühschoppen am Burgenland-Tag der Wiener Wies’n am 27. September 2019 im Gösser-Zelt gestalten und beim traditionellen Cäcilienkonzert gemeinsam mit den Drums & Pipes Gordon Highlanders of Austria am 23. November in der Basilika in Loretto und am 24. November in der Bergkirche auftreten.

Aus einem Zufall heraus entstand die Partnerschaft zwischen dem Musikverein Donnerskirchen und Mörtschach. „Beim Landesmusikfest 1979 wurden die Musiker bei Gastkapellen untergebracht. Die Kärntner in Donnerskirchen. Weil sich die Musiker so gut verstanden, wurde eine Partnerschaft gegründet“, erzählt Obmann Thomas Schrammel.

Bis dato gibt es weder eine schriftliche Vereinbarung noch einen Partnerschaftsvertrag. Seit über 15 Jahren findet auch ein jährlicher Jugendaustausch statt.