Alles auf Schiene im Transitverkehr. Über die A3 – wieder einmal.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 08. Januar 2021 (04:19)

Eigentlich könnte dieser Kommentar in einer ruhigen Minute vorgeschrieben und bei Bedarf einfach in die Spalte kopiert werden. Es tut sich inhaltlich bei der Diskussion um den A3-Ausbau ja nicht viel, die Fronten scheinen festgefahren: Die Landesregierung hat sich gegen den Ausbau entschieden, der Ball liegt beim Bund, der hat derzeit aber ganz andere Dinge oben auf der Prioritätenliste.

Die FPÖ als Anwältin der Autofahrer hat das Thema nun zielgruppengerecht wieder ausgegraben. Sie dürfte damit auf offene Ohren bei Wirtschaftsvertretern stoßen. Wie burgenländische Unternehmen vom LKW-Transitverkehr profitieren sollen – das steht in den Sternen (und zu Redaktionsschluss waren diese nebelverhangen und unleserlich).

Dass mit Fertigstellung der Sopron-Umfahrung M85 schlagartig mehr Autos vor der Grenze in Klingenbach stehen werden, als die bestehende B16 tragen kann, ist hingegen klar.

Gefragt sind jetzt Asfinag – und ÖBB. Wer sagt denn, dass der ganze Transit immer über die Straße fahren muss? In der Schweiz (wo die Kantone eine wichtige Rolle spielen) geht das ja auch.