Die Jugend darf sich empfehlen. Philipp Frank über die aktuelle Situation beim SV Wimpassing in der Burgenlandliga.

Von Philipp Frank. Erstellt am 13. März 2019 (02:15)

Nach einem enttäuschenden Herbst und den ersten beiden Frühjahrsrunden liegt Wimpassing mit sieben mageren Punkten am Tabellenende der Burgenlandliga. Nüchtern betrachtet ist das zu wenig, um den Ligaerhalt zu schaffen. Zwar gibt man sich beim Sportverein von allen Seiten kämpferisch und zuversichtlich, doch die Realität ist beinhart. Geht man von (idealerweise) nur zwei Absteigern aus, beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer zehn Punkte. Da hilft der Mannschaft von Trainer Ricardo Sekulovic nur ein sportliches Wunder. Die jüngsten Ergebnisse waren aber eine Hochschaubahn der Gefühle: beim 1:6 in Deutschkreutz pfui, beim überraschenden 1:1 gegen Titelfavorit Draßburg hui.

Für ein Wunder braucht es aber enorme Konstanz und/oder einen unglaublichen Lauf. Beides wird schwer bis unmöglich. Dafür fehlen die Leitwölfe in der Mannschaft. Kapitän Lukas Mössner führt die jungen Truppe an, doch der Qualitätsverlust im Sommer war zu groß. Zudem bringen die erhofften Routiniers nicht die gewünschte Leistung und mussten zuletzt schon auf der Tribüne Platz nehmen oder sind gar nicht mehr beim Verein. Also gehört der jungen Garde zweifellos die Zukunft in Wimpassing. Die hat nichts zu verlieren und darf sich im Frühjahr einmal frei von der Leber weg für die nächste Saison empfehlen. Auch wenn dann wohl in der 2. Liga Nord gekickt wird.