Eisenstadt

Erstellt am 14. Juni 2018, 05:34

von Nina Sorger

Weinkultur für Frieden: Ehrung für Weinritter-Gründer. Konsul Alfred Tombor-Tintera, der Gründer der Europäischen Weinritterschaft, erhielt das Komturkreuz des Landes.

Überreichung. Landeshauptmann Hans Niessl und Konsul Alfred Tombor-Tintera.  |  Wilhelm Böhm

Mit der höchsten Auszeichnung des Landes, dem Komturkreuz, wurde kürzlich Konsul Alfred Tombor-Tintera, der Gründer der Europäischen Weinritterschaft, geehrt. Tombor-Tintera ist seit deren Gründung 1984 Consul Primus Senatus der Europäischen Weinritter, außerdem ist er Honorarkonsul der Slowakischen Republik und Landesobmann der Paneuropabewegung Burgenland.

In der Laudatio zur Ehrung verwies Moderatorin Doris Wagner auf das internationale, friedensfördernde Netzwerk, das Tombor-Tintera im Zeichen des Weines mit dem Europäischen Weinritterorden geschaffen habe. Unter dem Motto „Wer zusammen Wein trinkt, führt keine Kriege gegeneinander“ habe Tombor-Tintera fast alle europäischen Staaten im Weinritterorden vereint und den burgenländischen Wein wie kaum ein anderer auf der internationalen Bühne präsentiert.

Tombor-Tintera selbst umschreibt seine Motivation für sein Engagement: „Mir wurde bewusst: In einem Land, in dem alle drei Weinfarben auf so hohem Niveau vertreten sind, gibt es keine Institution, die den Weinkult betreibt und das Image des Weines pflegt. Qualität allein reicht nicht, das Image bestimmt den Preis. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den burgenländischen Wein durch Vernetzung international bekannt zu machen. Regionale Bruderschaften gibt es viele, aber unser Orden pflegt den europäischen Gedanken.“

So nahm er kürzlich am 50. Kongress der Europäischen Weinbruderschaften in Skopje (Mazedonien) teil. Der Europäische Weinritterorden hat mit derzeit 25 Ritterordensteilen in vielen Ländern Europas ein vernetztes Freundschafts- und Friedenswerk.