20 Jahre am Platz für den UTC Donnerskirchen. Nach seiner 20-jährigen Tätigkeit als Platzwart beim UTC Donnerskirchen gibt Karl Krenn die Aufgaben nun weiter.

Von Lisa-Marie Zehetbauer. Erstellt am 16. Mai 2021 (03:34)
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Fleißig. Karl Krenn war für den UTC immer im vollen Einsatz.
ZVg, ZVg

Karl Krenn war seit 2001 Platzwart beim UTC Donnerskirchen. Nun geht er mit 81 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Daher ist der Verein nun auf der Suche nach einem würdigen Ersatz, was nicht ganz leicht ist, wie Obmann Rudi Gruber bestätigt: „Die Suche gestaltet sich sehr schwierig. Drei Mitglieder haben sich bereit erklärt, sich heuer die Tätigkeiten des Platzwartes aufzuteilen. Karl steht natürlich weiterhin mit Tipps und Tricks zu Verfügung und unterstützt sie so gut wie möglich.“ Für den ehemaligen Platzwart hat Gruber nur lobende Worte.

Der Pensionist sorgte dafür, dass sich die Anlage des UTC immer von der besten Seite präsentierte, kümmerte sich um die Pflege der vier Sandplätze, schnitt die Hecke, mähte den Rasen, leerte Mistkübel aus, sah regelmäßig auf der Anlage nach dem Rechten und klärte Gastspieler sowie Mitglieder bezüglich Ausrüstung und Verhaltensregeln auf. „Der UTC Donnerskirchen ist stolz, Karl Krenn als Platzwart gehabt zu haben und wünscht ihm Gesundheit, damit er uns als aktives Mitglied noch lange erhalten bleibt. Er ist und bleibt beliebt bei Alt und Jung“, so Gruber.

Dabei wollte Karl Krenn die Funktion damals nur vorübergehend ausführen. Sein Vorgänger gab die Funktion krankheitsbedingt ab und da sprang Karl ein. „Doch wie man so schön sagt, unverhofft kommt oft. Aus dem vorübergehend wurden schlussendlich 20 Jahre und zwei Monate“, erzählt der 81-Jährige.

„Da hatte ich Tränen in den Augen“

Da er immer schon leidenschaftlicher Tennisspieler war und heute noch ist und zu dem Verein eine ganz besondere Verbindung hat, machte ihm die Tätigkeit sehr viel Freude. Da er damals auch gerade in Pension gegangen war, war genügend Zeit für seine neue Aufgabe da.

Es erfüllte ihn immer mit Stolz, wenn Fremde den Tennisplatz besuchten und ihn für seine Sauberkeit und Qualität lobten. „Einmal sagte mir ein Supervisor: ,Also Karl, so gute Plätze habe ich im ganzen Burgenland noch nicht gesehen.‘ Ein unvergesslicher Moment“, zeigt sich Karl sichtlich gerührt. In Erinnerung blieb auch eine Jugend- und Kindermeisterschaft: „Da sagte ein sieben-jähriger Junge bei der Pokalverleihung, dass mir auch ein Pokal zusteht, weil ich die Plätze immer so schön instand halte. Da hatte ich Tränen in den Augen.“

Nun ist er krankheitsbedingt gezwungen, seine Funktion aufzugeben. „Ich gehe mit einem lachenden und weinenden Auge“, so Karl. Seinem Nachfolger gibt der Pensionist den Rat: „Mach es mit Herz, dann machst du es auch gut.“