Breitenbrunn

Erstellt am 18. August 2018, 07:21

von Sigrid Janisch

Breitenbrunner Band: Crowdfleckerl mit Biss. Bei einem Spritzwein entstand die Idee, gemeinsam zu musizieren und eine eigene Band zu gründen.

Kreativ. Kürzlich präsentierten „Crowdfleckerl“ Daniel Lentsch, Wolfgang Fuchs und Andreas Niszl auch ihre selbst geschriebenen Lieder auch vor Fernsehpublikum.  |  zVg

Zwei Gitarren und ein Cajon (Anmerkung: ein Trommelinstrument) – das ist die Musikgruppe Crowdfleckerl mit Daniel Lentsch, Wolfgang Fuchs und Andreas Niszl aus Breitenbrunn.

Der Name der Band spielt einerseits auf das englische Wort „crowd“ (= Menschenmenge, wird ähnlich dem Wort „Kraut“ ausgesprochen) an. Andererseits: „Nachdem wir alle auch mal ganz gern essen, hat sich der Name irgendwie ergeben“, schmunzelt Daniel Lentsch, Leadsänger, Gitarrist und Sprecher der Gruppe.

Vom Maibaumaufstellen auf die Bühne

Angefangen hat alles beim Maibaumstellen 2016 in Winden. „Wir drei kennen uns schon seit Ewigkeiten und haben über die Jahre auch immer wieder miteinander musiziert. Die Idee einer gemeinsamen Band kam allerdings zum ersten Mal auf, als wir uns auf „einen“ Spritzer beim Maibaumstellen 2016 in Winden trafen und danach vom Spritzwein getrieben eine Gitarre in die Hand bekamen. Da der Fuchsi auch einen Cajon zu Hause hatte, hat sich die Band quasi selbst besetzt“, erinnert sich Lentsch und ergänzt: „Im November 2016 hatten wir auch schon unseren ersten Auftritt im legendären PurPub in Purbach.“

Es folgte eine „Pub-Tour“ durch Pubs und Lokale der Region. Mittlerweile hat sich die Gruppe auch eine treue Fanbasis aufgebaut. Begonnen haben die Drei damit, Lieder zu covern, etwa Ikonen des Austropops. „,Kalt und Kälter‘ von STS war das erste Lied, das wir jemals live gespielt haben. Natürlich stammen viele Einflüsse auch von anderen Musikrichtungen“, erzählt Lentsch weiter.

„Wir sind grundsätzlich aber an kein Genre gebunden. Unser Set umfasst Songs von Danzer über Volbeat bis hin zu Flogging Molly - eigentlich was uns selbst Spaß macht und unsere Instrumente zulassen. Wir wollten Besetzung, Instrumente und Arrangements möglichst simpel halten, um ohne großen organisatorischen und technischen Aufwand überall aufgeigen zu können“, erklärt Lentsch.

Wie erfolgreich sie mit ihrer Musik werden wollen? „Schauen wir mal! Unser ursprünglicher Plan war, mit unserer Musik das Bier im Proberaum zu finanzieren“, lacht Daniel. Immerhin wurde schon der ORF auf die Band aufmerksam: So spielten die Drei in der Morgensendung „Guten Morgen Österreich“, wo sie auch eigene Lieder präsentierten.