„SEBi!“ jagt Dämonen: Neuer Song von Sankt Margarethener

Erstellt am 24. November 2022 | 04:31
Lesezeit: 5 Min
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Sebastian Edelhofer aus St. Margarethen hat sich als „SEBi!“ mit seinen Bandkollegen Klaus Unger, Alexander Schuster und Florian Salmer dem Pop Punk verschrieben.
Foto: zVg/factory16
Sebastian Edelhofer aus St. Margarethen, in der Musik-Szene besser bekannt als „Sebi!“, hat sich dem Genre Pop Punk verschrieben. Mit dem neuesten Song „Demons“ will er ein neues Kapitel in seiner musikalischen Karriere aufschlagen.

Sebastian Edelhofer rockt mit seiner vier-köpfigen Band seit gut zwei Jahren die Bühnen in ganz Österreich. Mit Pop Punk Songs, die stark an kultige Bands wie Blink 182, Sum 41 oder Simple Plan erinnern begeistert die Band mit dem Namen Sebi! die Menschenmassen. Mit dem vor Kurzem erschienenen Song „Demons“ möchten sie nun eine neue Richtung einschlagen. „Demons ist düsterer und ehrlicher als jeder Song von SEBi! bis jetzt, daher hat die Single ein neues Kapitel der Band eingeläutet“, so Edelhofer.

Dass es den gebürtigen St. Margarethner einmal ins Musik-Business verschlägt, ist rückblickend wenig verwunderlich. Schließlich begleitet ihn die Musik bereits seit jungen Jahren. Schon damals wurde er von seinen Eltern und seiner Schwester auf Konzerte und Festivals mitgenommen. Diese Zeit war für den heute 30-Jährigen sehr prägend, sodass seine Liebe zur Musik entstand.

Auch was die Musikrichtung angeht, wurde er von seiner älteren Schwester beeinflusst. Edelhofer erinnert sich zurück: „Schon als kleiner Bub hat meine Schwester immer Pop Punk gehört und wohl oder übel schallte dann auch immer diese Musik durch die Zimmerwände.“ In der Hauptschulzeit des Sängers war dann die Hochphase von Pop Punk. Bands wie Blink 182, Sum41 und Greenday waren in Dauerschleife auf MTV oder im Radio zu hören. Und so beschloss Sebastian, E-Gitarre zu lernen und eines schönen Tages selbst eine Band zu gründen.

Vom Singer/Songwriter zu „Sebi!“

Im Jahr 2015 war es dann soweit. Sebastian brachte im Singer-Songwriter-Style seine ersten fünf Songs auf den Markt. 2020 folgte das Album „Rockstars Paradise“. Viel Arbeit und Herzblut steckt auch vor allem im neusten Song und dem dazugehörigen Video „Demons“, welches vor Kurzem erschienen ist. Die neueste Single, sowie die meisten anderen Songs stammen aus Sebastian Edelhofers eigener Feder.

Der Song handelt von den inneren Dämonen, gegen die man tagtäglich ankämpft. Der „Magredner“ Musiker führt weiter aus: „Es geht um seine Ängste, Süchte, schlechte Erinnerungen oder Personen, die einem nichts Gutes wollen. So gut man auch versucht diese komplett auszulöschen und zu bekämpfen, ganz los wird man sie dennoch nie. Der Song soll mit seiner Energie und Dynamik Mut machen und jeden Einzelnen daran erinnern, man ist nicht alleine.“ „Demons“ gilt bei der Band nicht nur als ehrlichster Song, sondern geht mehr in die rockige Richtung.

Auch mit dem Musikvideo ging für den 30-Jährigen ein kleiner Traum in Erfüllung. Als bekennender Fan von Horrorfilmen, wollte er nämlich schon immer in einem mitspielen. Mit seinem guten Freund Chris Strommer fand er den perfekten Mann für diese Art von Video. So wurde nicht nur die schauspielerische Leistung von Mastermind Edelhofer selbst, sondern auch die 3D Animationen großes Kino. Schnell war dem 30-Jährigen klar, dass er sich auf kurz oder lang Unterstützung holen musste.

Und das Schicksal meinte es gut mit ihm. „Ich habe das Glück, dass es in meiner Heimat St. Margarethen einfach extrem talentierte Musiker gibt“, schwärmt der Sänger. So wurde Sebastians Cousin, Florian Salmer zum Schlagzeuger und sein bester Freund Klaus Unger zum Bassisten.

Um die vierköpfige Band zu vervollständigen, entdeckten sie bei einem Bandwettbewerb im Publikum den heutigen Produzenten und Gitarristen Alexander Schuster. Nach etlichen Drehtagen, sechs Stunden in der Maske und unzähligen schlaflosen Nächten für die Bearbeitung des Videos kann sich das Endergebnis sehen lassen. Das Video wurde außerdem kurz vor der eigentlichen Veröffentlichung vom Produzenten in Amsterdam bei einer 3D Grafiker Veranstaltung präsentiert und vom Publikum gefeiert.

„Ich bin der Meinung, dass es so eine Art von Musikvideo in Österreich nicht gibt, da ich weiß wie viel Aufwand und Know-How im Bereich Animationen und 3D Effekte in dem Video stecken. Also unbedingt reinschauen“, so der 30-Jährige. „Größere Shows, Festivals und neue Songs“, für die kommenden Jahre hat sich Sebi! große Ziele gesetzt. So wollen sie im nächsten Jahr nicht nur vier neue Songs herausbringen, sondern auch so oft es geht auf der Bühne stehen und ihr Publikum begeistern.

„Ich bin noch lange nicht am Ende und habe noch einiges vor. Größere Shows, Festivals, neue Songs und einfach Spaß an der Musik haben. Und als Burgenländer wollen wir natürlich auch einmal am Nova Rock spielen“, blickt Edelhofer euphorisch in seine musikalische Zukunft.