Mord-Alarm in Mörbisch: Erste Ergebnisse. Erste Ergebnisse der Obduktion der 22-jährigen männlichen Leiche liegen vor: Es gibt Hinweise auf Gewalteinwirkung.

Von Doris Fischer. Erstellt am 13. August 2020 (05:55)
Ermittlungen. Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen. Um die Todesursache letztendlich klären zu können, wurde eine Obduktion in der Gerichtsmedizin in Wien angeordnet.
Symbolbild: Bilderbox

In der Nähe der Kläranlage wurde Anfang der Woche eine männliche Leiche entdeckt. In der Nähe war laut Polizei das Auto des jungen Mannes abgestellt. Einsatzkräfte machten sich auf die Suche und fanden schließlich den 22-Jährigen aus dem Bezirk Neusiedl tot in einem Graben bei der Kläranlage. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Die genauen Umstände, die zum Tod führten, sind derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. „Die Leiche wies Verletzungen auf. Es wird nun in alle Richtungen ermittelt“, heißt es von Polizeisprecher Helmut Marban. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet.

Nun liegt der Staatwsanwaltschaft und der Polizei ein Teilergebnis der Obduktion vor. „Die Obduktion ist noch nicht zu hundert Prozent abgeschlossen“, merkt Polizeisprecher Marban an und ergänzt: „Wir ermitteln nach wie vor in alle Richtungen.“ Das Endergebnis der Obduktion wird in den nächsten Tagen erwartet.

Mit einem ersten Ergebnis der Obduktion lässt hingegen die Staatsanwaltschaft Eisenstadt aufhorchen. „Es gibt Hinweise auf Gewalteinwirkung“, stellt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Petra Bauer, auf BVZ-Anfrage fest.

Fremdverschulden könne, so Bauer demnach nicht ausgeschlossen werden. Gewissheit gebe es erst mit dem Endbericht der Obduktion. Ob es sich tatsächlich um ein Gewaltverbrechen handelt, kann erst beim Vorliegen des Endberichtes gesagt werden, so die Experten. Die Ermittlungen der Polizei laufen derzeit noch in alle Richtungen – Gewaltverbrechen, Unfall, Körperverletzung mit Todesfolge oder Suizid.