Start für die Jus-HAK Eisenstadt. Seit Schulstart werden in der HAK Eisenstadt erstmals 16 Schüler auf das Jus-Studium und juristische Jobs vorbereitet.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 18. September 2019 (03:40)
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Startschuss. Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, die Jus HAK-Schüler Sarah und Jonas, Monika Guszich von der HAK Eisenstadt, Bildungslandesrätin Daniela Winkler und HAK-Direktorin Johanna Dorner-Resch.

Mit 16 Schülern startete vergangene Woche der neue Jus-Zweig der HAK Eisenstadt den Bildungsbetrieb. Angeboten wird der neue Zweig außer in der Landeshauptstadt nur in Wien, Linz und Salzburg. Nur etwa hundert Schüler können jährlich österreichweit in den Jus-Zweig starten, nach fünf Jahren schließen die Schüler mit einer Reife- und einer Abschlussprüfung ab.

Bereits ab der vierten HAK-Klasse haben die Schüler die Möglichkeit, als außerordentliche Hörer an der Universität Vorlesungen zu besuchen, wenn sich nach der Matura jemand für ein Jus-Studium entscheidet, kann man sich die bis dahin erbrachten Leistungen anrechnen lassen.

„Aber auch für Schüler, die später nicht studieren wollen, ist die Hak-Matura mit Jus-Schwerpunkt eine hervorragende Qualifikation“, erklärt Direktorin Johanna Dorner-Resch. „Die Absolventen eignen sich perfekt als Kanzlei-Mitarbeiter: Sie können Bescheide und Gesetztestexte lesen und sind dank der praxisorientierten Ausbildung bestens auf diese Arbeit vorbereitet.“

Vor allem Klein- und Mittelunternehmen seien an solchen Fachkräften interessiert, da sich diese meist keine eigenen vollen Juristen leisten können oder diese gar nicht benötigen.

Zusätzliches Personal benötigt man in der HAK Eisenstadt für den neuen Zweig nicht, zwei Volljuristen habe man ohnehin in der Schule. „Das war die Voraussetzung, um den Zweig überhaupt starten zu dürfen“, so die HAK-Direktorin. „Kompetente Kommerzialisten haben wir natürlich auch im Haus.“