Aus für Eisenstadtkeller: Club muss schließen. Nachdem Gebäude verkauft wurde, muss der Club am Domplatz mit Ende März dicht machen.

Von Nina Sorger. Erstellt am 16. Januar 2019 (05:11)
Sorger/Eder
Ende. Der Stadtkeller, den Michael Dichatschek mit Lebensgefährtin Susanne und Tochter Janine Hendler 2012 plante und eröffnete (kleines Bild), muss mit Ende März seine Pforten schließen. Fotos: Sorger/ Eder

Vor sechs Jahren hauchten Michael Dichatschek und Susanne Hendler dem ehemals legendären Stadtkeller am Eisenstädter Domplatz neues Leben ein. Am Montag dieser Woche gab Dichatschek bekannt, dass der „Eisenstadtkeller“, der seit Dezember 2012 als Lounge und Club geführt wird, mit Ende März seine Pforten schließen muss.

Normalbetrieb und Abschiedsparty

Als Grund gibt Dichatschek „unüberwindbare Differenzen“ an, nachdem das Gebäude, in dem sich das Lokal befindet, vom bisherigen Eigentümer, einer Tiroler Firma namens Objekt Domplatz Nr. 27 OG, verkauft wurde. „Mit dem neuen Eigentümer gab es Differenzen, der hat andere Pläne“, hält sich Dichatschek bedeckt. Wie es für ihn und Susanne Hendler künftig weitergeht, weiß Dichatschek, der einst auch das Lokal „Schluckspecht“ betrieben hat, noch nicht: „Das wird sich zeigen.“

Fix ist, dass der „Eisenstadtkeller“ am 30. März mit einer großen Party verabschiedet werden soll. Bis dahin gelten die Öffnungszeiten am Samstag ab 20 Uhr, und auch weitere Veranstaltungen sind noch geplant.

Was aus dem Lokal werden soll, ist bis dato nicht bekannt.