Verpfuschter Bungalow aus Zillingtal auf ATV. Stefan Benthil aus Zillingtal träumte von einem Haus am Land. Der Bungalow bereitet ihm nun aber schlaflose Nächte, wie er in der ATV-Sendung „Pfusch am Bau“ berichtet.

Von Daniel Hahofer. Erstellt am 17. April 2021 (05:31)
Komm vorbei in meinen Bungalow. Der Zillingtaler Stefan Benthil ärgert sich über seinen neuen Bungalow. Nun steht er mit 153.000 Euro Schulden und einem „menschenunwürdigen“ Haus da.
zVg ATV, zVg ATV

„Ein Haus am Land, in dem man den Lebensabend verbringen kann“, war die Wunschvorstellung von Stefan Benthil aus Zillingtal. 2019 ließ er von einem Bauträger einen Bungalow mit Garage errichten. Der Traum entwickelte sich allerdings zum Albtraum. „Was soll ich sagen — ein Horrorhaus. Ich wohne nicht, ich hause!“, erklärt er vor laufender Kamera der ATV-Sendung „Pfusch-am-Bau“.

Das bereits bezahlte Haus weist unvorstellbare Mängel auf. „Hier wurde von A bis Z alles verpfuscht und es entspricht nicht der Norm“, klagt Stefan Benthil.

Neben unzähligen Unzulänglichkeiten verfügt der Bau außerdem über keine Toilette oder Dusche sowie über keinen Frischwasseranschluss. Des Weiteren musste die Küche abbestellt werden, um wenigstens mithilfe eines Holzofens heizen zu können.

Hohe Schulden und ein „verpfuschtes“ Haus

Benthil ist der Verzweiflung nahe: „Das Geld ist weg, das Haus ist Schrott, ich habe 153.000 Euro Schulden — ich weiß nicht, wie es weitergeht. Es ist einfach der Horror, wenn man nicht menschenwürdig leben kann.“

Der Bauträger zeigt sich wenig kooperativ. Die drei Baufirmen, die vom Vertragspartner zur Fertigstellung angeheuert wurden, sind mittlerweile insolvent. „Hier haben keine Fachleute gearbeitet“, meint EU-Bausachverständiger Günther Nussbaum.