Debüt für Bläser-Fest in Rust. In Rust wurde ein Vorgeschmack auf das „Woodstock der Blasmusik“ geboten. Die Musiker spielten um die Gunst der Fachjury.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 21. September 2019 (06:02)
BVZ
Woodstock der Blasmusik. In Rust freuten sich Fernseh-Koch Oliver Hofinger, Patricia Urbanich, Bürgermeister Gerold Stagl, Sonja Grapa vom Stadtmarketing und Burgenland Tourismus-Chef Hannes Anton (v.l.) über die Premiere des Events.

Als „Fest für alle Sinne“ wurde am Samstag und am Sonntag unter dem Motto „Road to Woodstock der Blasmusik“ in Rust gefeiert.

Bei freiem Eintritt gab es musikalische Unterhaltung von den besten Blasmusikern des Landes, auch das Wetter zeigte sich gnädig. Insgesamt 3.000 Gäste besuchten laut Zählung der Veranstalter das zweitätige Blasmusik-Event. Neben kulinarischen Schmankerl und edlen Tropfen aus Rust gab es für die Gäste auch rot-goldenes Bier (derzeit noch in Bayern, nicht im Burgenland gebraut).

Die Blasmusiker matchten sich in Rust um die letzten Tickets für das „Woodstock der Blasmusik“ in Ort im Innkreis. Nach allen Performances entschied die Fachjury spontan, das rot-goldene Kontingent von drei auf fünf aufzustocken: Über die begehrten Tickets für das größte Blasmusik-Event Österreichs durften sich schließlich die „Roah-Raschla“, „Carnuntum Bradler“, „Noisy Sunset“, „Seewinkel Blech“ und „Saatbaun Musi“ freuen.

Zusätzlich wird die „Stutzenmusi“ zum Winter Woodstock nach Kirchberg fahren. Bürgermeister Gerold Stagl und Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Hannes Anton erklärten, das Event weiterführen und Einheimische wie (Nah-)Touristen gleichermaßen anlocken zu wollen.