Udo Felberbauer will Bienen eine Heimat bieten. Udo Felberbauer aus Zillingtal will den Bienenbestand erhöhen und bietet Bienenpatenschaften an.

Von Doris Fischer. Erstellt am 23. September 2019 (06:17)
Doris Fischer
Nachhaltig. Weil ihm das Bienensterben nahe ging, machte Udo Felberbauer aus seinem Hobby eine Berufung. Die Bienenprodukte gibt es in Zillingtal. Foto: Doris Fischer

Dem Bienensterben möchte Udo Felberbauer entgegenhalten und ließ sich damit zu seiner „Bienenheimat Zillingtal“ inspirieren. So stellte er in Zillingtal Bienenstöcke auf und produziert seitdem seinen eigenen Honig. Er selbst sieht sich nicht nur als Imker, sondern auch als Landschaftserhalter. Nicht Monokulturen, sondern bunte Blumenvielfalt können dem Bienensterben entgegenhalten.

„Ich möchte nachhaltig arbeiten. In einem Projekt mit der Gemeinde möchte ich genau hier ansetzen“, betont Imker Udo Felberbauer. Demnach soll die Gemeinde mehr Blumen und Blumenwiesen anbauen, um den Bienen eine Heimat zu bieten. „Denn, wir brauchen die Bienen mehr als wir denken“, versichert Felberbauer, der auch Bienenpatenschaften mit Bienenstöcken im Burgenland anbietet. „Bei einer Bienenpatenschaft unterstützt man mit 490 Euro im Jahr ein Bienenvolk mit 500.000 Bienen“, so der Imker. Im Gegenzug gibt es 50 Gläser Honig.