Alte Rezepte in einem Buch

Max Stiegl, Inge Prader und Tobias Müller schufen ein Buch mit Rezepten aus dem Burgenland, aber auch schönen Texten.

Erstellt am 17. September 2021 | 10:13

In Max Stiegls Gut Purbach präsentierte der Haubenkoch vor kurzem zusammen mit Fotografin Inge Prader und Kochjournalist Tobias Müller das gemeinsame Buch „So schmeckt das Burgenland“.

Die Idee ist, zu zeigen, „was die Menschen früher gegessen haben und was davon heute noch kultiviert, also immer noch gegessen wird“, erklärt Prader. Nach ihrem Buch „Wie schmeckt Osttirol?“, in dem sie die alten Rezepte ihrer Heimat präsentierte, wollte sie nun das Burgenland zeigen. Der Zufall führte dabei zu der Zusammenarbeit mit Müller und Stiegl. „Ich kenne Müllers Kolumne im Standard und mag seine Art zu schreiben. Also habe ich ihn gefragt, an dem Buch mitzuarbeiten“, so Prader. Er holte dann Max Stiegl ins Boot. „Das Buch trägt dazu bei, alte Rezepte wertzuschätzen“, erklärt Müller seine Motivation, bei dem Projekt mitzuarbeiten. Dabei ist er nicht der einzige Autor, denn auch Prominente wurden gebeten, ihre Erinnerungen oder Assoziationen mit dem Burgenland niederzuschreiben. So finden sich Texte von Thomas Brezina, Barbara Karlich oder ein Gedicht des Kabarettisten Thomas Stipsits.

Doch auch die Produzenten von Obst, Gemüse und Fleisch kommen zu Wort, unter ihnen auch Iris Wallner aus Purbach oder Andrea und Rosi Strohmayer mit ihren Kirschen. Die Produzenten teilen in dem Buch ihre Rezepte, zum Beispiel für Sauren Hasen, Kastanienkipferl, Paradeiskraut oder auch die typisch burgenländische Hochzeitsbäckerei, und damit einen Teil des Burgenlandes.