Alt und Jung mit Natur als Leidenschaft. Die „Naturschutzorgane“ kümmern sich in ihrer Freizeit um den Erhalt der einzigartigen Natur und Umwelt des Burgenlandes.

Von Lisa-Marie Zehetbauer. Erstellt am 25. August 2019 (05:20)

Die Bezirksgruppe Eisenstadt der ehrenamtlichen Burgenländischen Naturschützer umfasst derzeit 40 Naturschutzorgane. Alt und Jung ausden verschiedensten Fachsparten treffen sich hier mit dem Ziel die Natur zu schützen.

Was ist die Aufgabe der Naturschützer?

Die Naturschutzorgane sind im burgenländischen Naturschutzgesetz verankert. Ihre Aufgaben sind sowohl theoretisch — das Wecken und Übermitteln eines Verständnisses für die Pflege und den Schutz von Natur und Landschaft — als auch praktisch: Sie setzen aktiv Maßnahmen zum Schutz der Natur als Lebensbereich von Mensch, Tier und Pflanze vor schädigenden Eingriffen. Und sie unterstützen die Behörden in Belangen des Naturschutzes.

Ganz wichtig ist dabei die Dokumentation: Dabei beobachten sie Veränderungen und Eingriffe in die Natur und Landschaft und melden Verstöße an die zuständigen Behörden. Es bleibt aber natürlich nicht bei der Beobachtung: Pflegemaßnahmen in Schutzgebieten, Fledermausschutz und Amphibienschutz an Straßen stehen ebenso am Programm wie Fortbildungen über geschützte Pflanzen und Tiere. Der spannendste Teil des Ehrenamtes sind für die meisten die regelmäßigen Exkursionen in verschiedene Schutzgebiete.

Exkursion auf den Rosenberg

Die letzte Exkursion fand unter der Führung von Arno Cimadom statt (ihn haben wir bereits bei der „Wulkasafari in der BVZ Nr. 33 vorgestellt). Sie führte auf den Rosenberg in Purbach, wo Wissenswertes über die Fauna und Flora rund um den Trockenrasen und über die Beweidung von Rindern am Rosenberg erzählt wurde.

Im Anschluss lud Naturschutzorgan Werner Schwarz zum Sommerfest auf seinen Grillplatz ein. Beim gemütlichen Beisammensein mit Speis und Trank wurde der Zusammenhalt der Gruppe gestärkt. Dabei wurde ein Pflegekonzept entworfen, welches im Herbst 2019 umgesetzt wird. Unter anderem sollen beim Römersteinbruch in St. Margarethen Sträucher und Götterbäume entfernt werden

Landesrätin Astrid Eisenkopf ist voll des Lobes für die Naturschützer: „Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre ein derart umfassender Natur- und Umweltschutz im Burgenland gar nicht möglich.“