Ingrid Wallner: Eine Großhöfleiner Ära geht zu Ende. Volksschuldirektorin Ingrid Wallner tritt in den wohlverdienten Ruhestand und zieht Bilanz über 19 Jahre Schulleiterin.

Von Doris Fischer. Erstellt am 12. Juli 2020 (06:12)
Verabschiedet. So wie auch die Schüler der 4.Klasse verlässt Direktorin Ingrid Wallner die Schule unter dem Regenbogentuch.
zVg

Fast zwei Jahrzehnte lang – genau gesagt 19 Jahre – leitete Ingrid Wallner die Volksschule. Und jetzt zum Schulschluss nahm sie Abschied. „Es war eine große Herausforderung eine Schulleitung zu übernehmen - für Kinder, Eltern und Lehrer das Lernen und Arbeiten in und mit der Schule zu organisieren und gestalten. Ich wollte aber immer in der Nähe der Kinder bleiben, auch selber unterrichten, den Schulalltag so gestalten, dass die Kinder gern in die Schule kommen und gern lernen“, fasst die scheidende Direktorin ihre Motivation als Schulleiterin zusammen.

Aber all das wäre ihr ohne das eingespielte Lehrerteam, den Eltern und der Gemeinde nicht gelungen. Das Reden und Zuhören war Ingrid Wallner immer wichtig, ganz gleich ob mit ihren Lehrerinnen, den Schülern, den Gemeindevertretern oder den Eltern. Und so konnten viele Vorhaben, wie die Errichtung des Tunsaals für Schüler und Großhöfleiner oder aber auch die Digitalisierung, umgesetzt werden.

„Aber trotz allem Fortschritt wollte ich das eigenständige Arbeiten, das miteinander Reden, sinnvolles Bewegen, das Schreiben und vor allem das Lesen den Kindern vermitteln und für die Zukunft mitgeben“, so das Anliegen der Direktorin. Und für die Zukunft hat Ingrid Wallner auch schon Pläne: „Ich werde sehr viel Zeit mit den Enkelkindern und meiner Familie verbringen, die Treffen mit den Naturfreunden stehen natürlich auch auf meinem Plan. Zeit für Stricken, Häkeln, Nähen und Spinnen wird auch eingeplant.“