Eisenstadt: B50 wird wieder Einbahn. Entlang der B50 starten am 29. Juni Sanierungsarbeiten, bis Oktober wird die Durchzugsstraße so zu einer Einbahn. So soll das Verkehrsnetz zukunftsfit gemacht werden.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 25. Juni 2020 (05:55)
Plan. Entlang der B50 wird an mehreren Stellen gearbeitet.
zVg

Am Monatg starten in der Landeshauptstadt die Sanierungsarbeiten an der B50. Über die Sommermonate soll eine der wichtigsten Durchzugsstraßen der Stadt so zu einer Einbahn werden, erklärte Bürgermeister Thomas Steiner.

Der Ortschef verweist auf das starke Wachstum in der Region als Grund für die Arbeiten: „Circa 15.000 Autos täglich und eine stetig wachsende Anzahl an Bewohnern des anliegenden Wohngebietes machen diese Maßnahmen notwendig.“ Zudem sei geplant, im Gebiet Kirchäcker in den nächsten zehn Jahren „über 2.000 Eisenstädter zu beheimaten. Wir müssen dafür die Straßen und Zufahrten ausreichend vorbereiten“, erklärt Bürgermeister Steiner. Hauptmaßnahme ist auch deswegen der Bau einer neuen Ampel mit Abbiegespur zur Lobzeile. Für Sicherheit sollen zukünftig etwa ein Links- und Rechtsabbiegestreifen mit Fahrbahnteiler bei der Lobzeile sorgen, wofür auch eine Stützmauer bei der Wirtschaftskammer errichtet werden muss.

Staus sind dort schon heute, ohne Baustelle, an der Tagesordnung. Daher gelte es den Verkehrsfluss zu verbessern und fit für mehr Einwohner zu machen. „Das sind nicht nur Straßen, sondern Wege in die Zukunft dieses ganzen neuen Stadtteils“, so Steiner. Insgesamt werden etwa 660.000 Euro investiert, die Hälfte der Kosten übernimmt das Land. Bis Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin wird der Verkehr aus Richtung Neusiedl über die St. Rochus-straße bis zur B52 umgeleitet.

Kritik kommt dabei von der FPÖ: „Anscheinend dürfen wir uns auch heuer wieder, rechtzeitig zum Sommerbeginn, auf Autofahrten durch die Landeshauptstadt einstellen, die eine Dreiviertelstunde oder sogar länger dauern. Dieses ‚Summerfeeling‘ im Verkehrsbereich erreicht tatsächlich schon das von Bürgermeister Steiner herbeigesehnte Großstadtniveau“, so der geschäftsführende Stadtparteiobmann Thomas Schnöller.