Ausbaupläne: So wächst der Familypark. Die BVZ traf sich mit dem neuen Park Manager Filip De Witte. Der verriet Ausbau-Ideen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Juli 2019 (18:00)
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Ausbau. Wagt der Park sich auf die andere Seite der B50?

Filip De Witte lebt den Traum vieler Kinder: Er wird dafür bezahlt, sich mit Freizeitparks zu beschäftigen. Diese Beschäftigung hat den Belgier in einen der größten Parks Europas geführt: Der Parc Asterix hat jährlich zwei Millionen Besucher, De Witte war dort Manger . Seit der Übernahme leitet er jetzt dessen „kleinen Bruder“, den Familypark.

De Witte schätzt an dem ehemaligen Märchenpark das Geschichtenerzähl-Konzept. Niemals würde er dieses inhaltlich ändern. Daher sind auch die Hotellerie-Pläne der ehemaligen Besitzerfamilie Müller stillgelegt. „Nicht mehr Top-Priorität“, erklärt er in bestem Englisch.

Was bereits fixiert ist: 2020 wird der Park im Sommer länger offen und im Winter kürzer geschlossen bleiben. Die Erfolgs-Events werden ausgebaut: Zu Halloween soll sich das besser passende mexikansiche Totenfest gesellen, dazu kommt ein Grusel-Haus. Auch die Blutspende-Aktion wird wiederholt.

Und die Ausbau-Pläne? Für De Witte ist es mehr als realistisch auch jenseits der Bundesstraße zu bauen. Eine Unterführung soll beide Park-Teile verbinden. Das klingt schon recht konkret? Tatsächlich, so De Witte: Genehmigungsverfahren laufen. „Aber wir gehen es ohne Eile an: Die Gruppe plant auf 20 Jahre.“