St. Margarethen im Burgenland

Erstellt am 17. Oktober 2018, 04:42

von Nina Sorger

St. Margarethener Grenzstraße im Endspurt. St. Margarethener Grenzstraße wird bis November saniert. Verkehr wird durch Ampelregelung geleitet.

Baustelle. Das letzte Teilstück der L210 in Richtung der ungarischen Grenze wird derzeit neu asphaltiert. Der Verkehr auf der abgedeckten Straße soll mittels Ampel geregelt werden. Foto: Nina Sorger  |  Nina Sorger

Autofahrer müssen auf der L210, der Grenzstraße zwischen St. Margarethen und Sopronköhida (Ungarn), derzeit mit Verzögerungen rechnen. Seit Montag läuft der sechste Bauabschnitt der Straßensanierung, die vor etwa sechs Jahren bei der Ortsgrenze in St. Margarethen begann.

Auf dem rund 650 Meter langen Straßenabschnitt vor der Grenze wird die Asphaltschicht aufgrund des schlechten Zustands erneuert, so Landesbaudirektor Wolfgang Heckenast: „Die Fahrbahn wird um 36 Zentimeter erhöht. Ein rund 1,1 Kilometer Langes Teilstück soll dann bis 2020 folgen. Wir wickeln die Baustelle unter Verkehr ab. Es wird Ampelregelungen geben, aber zu keiner Komplettsperre kommen.“

Eine komplette Sperre wäre laut Heckenast nicht sinnvoll, da die zusätzliche Belastung von rund 3.200 Fahrzeugen pro Tag für den Grenzübergang Klingenbach zu groß wäre. Dennoch kann es vor allem morgens und am späten Nachmittag zu Staus kommen. Die Kosten für die Sanierung betragen rund 250.000 Euro.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 23. November. Auch in Ungarn ist eine Sanierung der alten Straße geplant. Bereits seit April 2017 ist die Verkehrsverbindung Teil eines vom Land Burgenland gemeinsam mit Ungarn initiierten Gesamtverkehrskonzeptes.