Kontrolle von Autofahrern: Kein Nickelsdorf-Ausweichen. Um „Autobahnflüchtlinge“, die schneller den Grenzübergang Nickelsdorf erreichen wollen, werden von der Polizei wieder auf die Autobahn zurückgeschickt.

Von Doris Fischer. Erstellt am 19. März 2020 (13:56)
Polizeikontrolle endete für Slowenen mit Geständnis
APA (dpa)

Aufgeregte Verkehrsteilnehmer haben sich Mittwochmittag bei der BVZ gemeldet. Autofahrer würden von der Polizei an den Autobahnabfahrten kontrolliert und manche am Weiterfahren nach Eisenstadt gehindert worden.

Umfahren vom Grenzübergang Nickelsdorf soll verhindert werden

„Wir führen derzeit Kontrollen durch“, bestätigte Eisenstadts Stadtpolizeikommandant Günter Hauer die umfangreichen Maßnahmen, „aber es ist nichts passiert. Die Maßnahmen stehen in engem Zusammenhang mit der Situation am Grenzübergang Nickelsdorf.“ Um Reisende, die die langen Staus auf der A4 „umfahren“ wollen, soll dadurch ein Ausweichen auf die Bundesstraße und die Ortschaften nicht möglich gemacht werden. Diese Lenker werden wieder auf die Autobahn in Richtung Wien geleitet und eine Weiterfahrt auf der A4 empfohlen.  „Wir sagen den Leuten, dass sie auf die umliegenden Raststationen der A4 fahren sollen, um dort auf die Weiterfahrt nach Ungarn, sprich der Grenzöffnung zu warten“, stellt Stadtpolizeikommandant Günter Hauer fest. Somit sollen Staus in den Ortschaften in Richtung Nickelsdorf vermieden werden.


Der Grenzübergang Nickelsdorf wird von 21 Uhr bis fünf Uhr morgens für all jene, die Richtung Serbien, Rumänien oder Ukraine ausreisen müssen, geöffnet. 


Abschließend merkt Hauer an: „In den Medien werden diesbezüglich Informationen bereitgestellt, an die man sich orientieren kann.“