Breitenbrunn will weniger Lkw-Verkehr. Der Ausschuss bezüglich dem Verkehr durch Breitenbrunn informierte sich bei Vortragsabend über mögliche Maßnahmen.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 19. Februar 2021 (05:13)
Aufmerksamkeit. Entlang der Durchzugsstraße B50 fallen Plakate der Verkehrsinitiative auf. Diese sollen auf die zahlreichen Autos und LKW, die tagtäglich durch den Ort fahren sowie die gesundheitlichen Folgen aufmerksam machen.
Janisch

Der im Dezember gegründete Verkehrsausschuss in Breitenbrunn traf sich vergangene Woche zum zweiten Mal in der Kirschblütenhalle.

Dabei stellte ein von der Verkehrsinitiative eingeladener Verkehrsexperte, Christian Grubits vom Eisenstädter Verkehrsplanungsbüro PanMobile, Möglichkeiten vor, wie man etwa den Verkehr beruhigen kann.

Das ist auch das vorrangige Ziel der Initiative: „Es soll keiner unter dem Verkehr leiden!“, stellt Sprecher der Initiative, Erich Tobler, fest. Vorrangiges Ziel sei es, den LKW-Verkehr zu minimieren.

„Wir versuchen ein Modell zu finden, das eine Verkehrsberuhigung auf der B50 bringt. Das wäre schon eine wesentliche Verbesserung im Ortskern“, so Tobler.

Vertreter der Gemeindepolitik sowie Mitglieder der Initiative erfuhren dabei etwa, wie sich eine Begegnungszone im Ortskern positiv auswirken und wie man diese umsetzen könnte.

Auch Bürgermeister Helmut Hareter (SPÖ) sieht die Entwicklung positiv. Als Nächstes wolle man mit der Landesregierung das Thema besprechen. Langfristig wolle man ein Verkehrskonzept für die gesamte Gemeinde entwickeln, erzählt Hareter der BVZ.