Lebensqualität in Eisenstadt: Streit ums Ranking. Eisenstadt holte in einer Lebensqualitäts-Studie mehr Punkte, büßte aber Plätze ein. FPÖ und ÖVP zogen konträre Schlüsse.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Dezember 2019 (05:12)
Holte aus: Thomas Schnöller (FPÖ, links). Gab zurück: Michael Bieber (ÖVP). Fotos: BVZ
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Ein in der vergangenen Woche veröffentlichter Index des WIFO zur Lebenssituation auf Gemeindeebene in Österreich sorgte für einen politischen Schlagabtausch zwischen FPÖ und ÖVP.

Wird Eisenstadt besser oder schlechter?

„Jetzt haben wir es türkis auf weiß, die Stadtentwicklung seit der Übernahme des Bürgermeisteramts durch Thomas Steiner, geht in die falsche Richtung. Im Vergleich zum letzten WIFO-Index sackt die absolut ÖVP-regierte Landeshauptstadt um satte 332 Plätze ab und landet im Ranking auf Platz 740. Kein Grund zur Freude“, eröffnete der geschäftsführende FPÖ-Stadtparteiobmannt, Thomas Schöller, das Wortgefecht.

Der Konter aus dem Rathaus kam umgehend und zwar aus der Feder von ÖVP-Klubobmann Michael Bieber: „Herr Schnöller hat noch nie etwas Positives für Eisenstadt geleistet und nunmehr das Schlechtmachen zum einzigen Programmpunkt erhoben. Der angesprochene WIFO-Index ist für Eisenstadt nicht gesunken, sondern gestiegen. Und zwar von 6,542 auf 6,821 Punkte. Die kritisierte Platzierung ist relativ– sie zeigt, dass in anderen Regionen Österreichs mehr weitergeht, als im rotblau regierten Burgenland. Tatsache ist weiters, dass Eisenstadt unter allen Bezirken Österreichs unter den Top 10 liegt, wenn es um die Kaufkraft geht, deutlich mehr Jobs als Einwohner aufweist und zu den lebenswertesten Städten in ganz Österreich gehört.“