Das gibt den Knochen Kraft

Erstellt am 25. Januar 2022 | 04:48
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Geheimtipps von Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Foto: Bankhofer
Probieren Sie's doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer gibt Tipps zur Knochenstärkung.

Etwa alle drei Minuten kommt es in Österreich zu einem Knochenbruch, der durch Osteoporose - auch Knochenschwund genannt - verursacht wird. Es handelt sich dabei meist um Brüche in den Wirbelkörpern, in den großen Röhrenknochen am Oberschenkel, am Unterarm und an den Rippen. Das wäre nicht notwendig, wenn die meisten von uns rechtzeitig etwas zum Schutz der Knochen tun würden. Es ist allerdings nie zu spät, um die Knochen zu stärken. Das ist kein modernes Thema von heute. Der Beweis dafür: Es gibt viele praktische Hausmittel, mit denen man schon vor langer Zeit versucht hat, die Knochen stark zu machen und gesund zu erhalten.

  • Ein altes Bauernrezept wird auch heute noch in entlegenen Bergtälern angewendet und von erfahrenen Landärzten empfohlen: Man braucht dazu Bio-Eier. Man kann sie hart kochen und konsumieren. Wichtig ist, dass die Schale gut gewaschen, getrocknet und dann extra fein pulverisiert wird. Dann rührt man einige Wochen lang täglich zwei Teelöffel des Eierschalen-Pulvers in einen Becher Naturjoghurt und konsumiert diese Mischung zum Frühstück. Es sollte ein Glas naturtrüber Apfelsaft nachgetrunken werden. Wer kein Joghurt mag, der kann die pulverisierten Eierschalen auch in ein Apfelmus rühren. Der Erfolg dieses alten Hausmittels ist - was die Knochendichte betrifft - mitunter verblüffend.
  • Da die Calcium-Zufuhr für die Knochen ein wichtiger Bestandteil einer Osteoporose-Vorsorge ist, sollte auf den regelmäßigen Konsum von Milchprodukten geachtet werden. Dabei wäre aber wichtig, dass man Produkte abwechselnd aus Kuh-, Ziegen- und Schafmilch zu sich nimmt, diese sind in jedem Supermarkt erhältlich. Da das Calcium nur mithilfe von Vitamin D in den Knochen eingelagert werden kann, und der Körper das Vitamin D nur dann herstellt, wenn Sonne und Naturlicht auf die Haut auftrifft, ist es wichtig, so oft wie möglich tagsüber hinaus ins Freie zu gehen und vor allem auch jeden Sonnentag dafür zu nuten.
  • Ebenfalls ein sehr altes Hausmittel ist eine dreiwöchige Kur, bei welcher man zwei mal täglich eine Messerspitze Eichenrinden-Pulver einnimmt. Am besten mit etwas Konfitüre oder Honig vermischt.