ÖVP will sieben Akutordinationen fürs Burgenland

Erstellt am 31. Oktober 2017 | 14:01
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VP-Klubchef Christian Sagartz
Foto: NOEN, privat
Die ÖVP wünscht sich für das Burgenland sieben Akutordinationen - jeweils eine pro Bezirk, angelehnt an das Pilotprojekt am Standort des Spitals in Oberwart, forderte Klubobmann Christian Sagartz am Dienstag in Eisenstadt.

In der Akutordination Oberwart seien wochentags von 17.00 bis 22.00 Uhr zwei niedergelassene Ärzte aus der Region im Dienst. Einer sei in der Ordination erreichbar, während der andere Visiten durchführe und die Patienten besuche, erläuterte Sagartz.

Für die Ärzte liege der Vorteil darin, dass sie geregelte Möglichkeiten hätten, ihre Wochentagsbereitschaftsdienste einzuteilen, argumentierte Sagartz. Patienten müssten nicht lange suchen, welcher Arzt gerade Dienst hat. Dadurch, dass weniger Patienten in die Ambulanz des Spitals gingen, sei das Modell kostengünstiger für alle, die hier mitzahlen müssten. In jenen Bezirken, wo es kein Spital gebe - somit in Jennersdorf und in Mattersburg - sollten andere Pilotprojekte entstehen, so der Klubobmann.

Die Volkspartei verlange Maßnahmen, an deren Umsetzung schon intensiv gearbeitet werde, stellte dazu SPÖ-Gesundheitssprecher Günter Kovacs in einer Aussendung fest.

"Sowohl bei der Ausweitung des Erfolgsmodells Akut-Ordination als auch bei der Attraktivierung des Landarztberufs sind Gesundheitslandesrat Norbert Darabos (SPÖ) und die zuständigen Institutionen längst am Ball. Die ÖVP rennt offene Türen ein", stellte Kovacs zu der ÖVP-Forderung fest. Beim flächendeckenden Ausbau von Akut-Ordinationen liefen die Gespräche seit Sommer.