Mit der richtigen Skiausrüstung Unfällen vorbeugen. Jeden Winter kommt es zu zahlreichen Unfällen auf den heimischen Pisten. Um dem vorzubeugen setzen viele auf die richtige Schutzausrüstung.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 21. Januar 2019 (15:04)
Symbolbild
  • Richtige Passform des Skihelms  

Die richtige Passform ist maßgeblich beim Skihelmkauf. Wichtig ist, dass der Helm der Kopfform genau entspricht – er sollte weder zu groß noch zu klein sein. Außerdem sollten nur Helme mit der Prüfnorm EN 1077 gekauft werden.  

  • Vorsicht bei Stickern und Kameras am Helm  

Wenn der Hersteller Sticker und Kameras am Helm nicht ausdrücklich erlaubt, dürfen diese nicht angebracht werden. Die Lösungsmittel des Klebstoffes können die Festigkeit des Helmes beeinträchtigen, der umfassende Schutz kann somit nicht mehr gewährleistet werden.  

  • Richtige Skibrille für jedes Wetter 

Die Skibrille sollte unbedingt an die vorherrschenden Wetterbedingungen angepasst werden. Achten sollte man hierbei auf die Tönung der Gläser. Gelbe und orange Brillengläser sind bei Nebel, graue bzw. blaue bei Sonnenschein ratsam. Helle Gläser lassen die graue Umgebung kontrastreicher erscheinen, dunkle begünstigen hingegen das klare Sehen bei Helligkeit.  

  • Schutz für die Augen 

Die Skibrille bietet Schutz gegen Sonnenstrahlung. Der Schnee reflektiert die UV-Strahlung, wodurch die Augen zusätzlich belastet werden. Optimalen Schutz bieten Brillen mit der Kennzeichnung EN 174. 

  • Oberkörper mit Rückenprotektor schützen 

Die meisten Verletzungen bei Skiunfällen entstehen im Brust- und Wirbelsäulenbereich. Um den Oberkörper zu schützen ist es daher wichtig, einen Rückenprotektor zu tragen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Protektor an der Wirbelsäule anliegt und im Nacken sowie im Steiß nicht übersteht. Zudem sollte er sich nicht verschieben, weder beim Fahren noch beim Hinsetzen.