Ökoeffizentes Bauen auf dem Vormarsch. Der Leitzins ist niedrig, die Baubranche boomt. Für viele ein triftiger Grund, endlich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Aber wie sieht es inzwischen mit der Nachhaltigkeit aus? Globale Erwärmung ist mittlerweile im Bewusstsein der breiten Masse angekommen – können Bauherren also auch beim Bau des Eigenheims Verantwortung übernehmen?

Erstellt am 13. Juni 2019 (10:45)
Chinnapong/Shutterstock.com

Was auf der einen Seite für schlechte Laune und jede Menge Propaganda sorgt, ist auf der anderen Seite in vielen Bereichen mittlerweile Antrieb für eine Vielzahl an erfreulichen Studien und Neuerungen geworden. Gerade in Sachen Nachhaltigkeit und Baustoffökologie ist Österreich inzwischen in einer Vorreiterrolle, die durch ökologisch unbedenkliche Baustoffe wie Schilf-, Lehm- oder Hanfdämmungen bei Isolierungen, sowie Naturholz beim Außen- und Innenausbau weiter bestätigt wird. Durch Förderungen beim Hausbau für Photovoltaik und weiteren Maßnahmen zum Erreichen moderner Energieeffizienzrichtlinien finden Bauherren weiterhin in allen Bundesländern vielerlei Anreize, ihre Bauvorhaben umweltbewusst zu gestalten.

Baustoff Holz weiterhin Spitzenreiter

Neben all diesen Entwicklungen bleibt ein Baustoff immer noch Spitzenreiter in Sachen Ökobilanz. Holz ermöglicht in allen Phasen des Bauens dabei, die CO2 – Bilanz möglichst gering zu halten. Bereits in der Gewinnung, Produktion und Lieferung benötigt Bauholz geringere Mengen an Energie als mineralische Baustoffe und agiert dabei als sogenannter Kohlenstoffspeicher. Denn jeder Kubikmeter Holz, der verbaut wird, speichert ungefähr eine Tonne CO2.

Das Bauen mit Holz ist somit aktiver Klimaschutz. Mit jedem Kubikmeter Holz, der bei einem modernen Haus verbaut werden kann, sinkt auch das sogenannte Treibhauspotential. Studien aus Österreich vergleichen regelmäßig mehrgeschoßige Bauten für den privaten und öffentlichen Gebrauch und finden hier einen deutlichen Unterschied in der Ökologiebilanz. Massivbauten aus Zement, Beton und Ziegel sind mitunter 7-mal so ökologisch belastend wie Häuser, die mit so viel Holz wie möglich errichtet werden.

Ökologie auch wichtig fürs Raumklima

Nicht anders ergeht es Bauherren, die beim Innenausbau ihrer Wohnräume auf Holz setzen. Hier bleibt Parkett aus Naturholz ebenfalls Spitzenreiter in Sachen CO2 – Abdruck und Langlebigkeit. Qualitätsparkett ist nämlich – richtige Pflege vorausgesetzt – nicht nur ein generationsüberdauernder Bodenbelag, sondern im Vergleich zu Laminaten auch ein regulierender, aktiver Werkstoff, der zu jeder Saison das Raumklima positiv beeinflusst. Im Gegensatz dazu neigen Laminate sogar dazu, die Chemikalien und Kleber über mehrere Jahre hinweg „auszudampfen“ und so in die Umluft abzugeben.

Egal also, ob es ein Niedrigenergiehaus sein soll oder bloß die Renovierung mehrere Räume gleichzeitig ansteht; Holz ist und bleibt ein Spitzenreiter wenn es darum geht, umweltbewusst und nachhaltig zu bauen.

(Sponsored Article)