Coronavirus: Virtuelle "Earth Hour" von zuhause aus . Am Samstagabend um 20:30 Uhr findet die von der Umweltschutzorganisation WWF ausgerufene "Earth Hour" weltweit bereits zum 14. Mal statt, um auch in schwierigen Zeiten ein gemeinsames Zeichen für Klimaschutz und Artenvielfalt zu setzen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 27. März 2020 (10:44)
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„Die Coronavirus-Pandemie bestimmt derzeit unseren Alltag, aber auch der Klima-Notfall ist weiterhin akut. Unser ökologischer Fußabdruck ist weit größer als es unserer Erde gut tut, klimaschädliche Emissionen befeuern die Erderhitzung, der Verlust der Artenvielfalt ist dramatisch. Nur wenn wir unsere Umwelt in Zukunft besser schützen, sind wir als Gesellschaft langfristig krisensicher aufgestellt“, sagt Hanna Simons, Programmleiterin beim WWF Österreich.

Ohne weitreichende Klimaschutzmaßnahmen werde auch der aktuelle Rückgang der CO2-Emissionen und der Luftverschmutzung aufgrund der Pandemie-Beschränkungen rasch wieder verpuffen.

Aufruf zur virtuellen Earth Hour

Auch die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg unterstützt die WWF-Initiative: “Für mich ist jeden Tag und jede Stunde Earth Hour. Die Notwendigkeit sich zusammenzuschließen und unseren Planeten zu beschützen, war nie größer“, sagt Thunberg. „Da wir gebeten wurden, öffentliche Versammlungen zu vermeiden, um die Verbreitung von COVID-19 (Coronavirus) zu verlangsamen, empfehle ich allen, virtuell zur #EarthHour zusammenzukommen, damit wir unser Engagement für den Planeten erneuern und unsere Stimmen online nutzen, sicher und verantwortungsbewusst zu handeln.“