Manfred Zsifkovits geht "guten Gewissens" in Pension. Nach arbeitsreichen Jahren, verabschiedete sich der Stinatzer Oberamtsleiter Manfred Zsifkovits in die wohlverdiente Pension.

Von Anika Perner. Erstellt am 13. Juli 2019 (04:22)
Nach 40 Jahren wurde Manfred Zsifkovits (3.v.l.) verabschiedet. Am Bild: Josef Kreitzer, Katharina Kreuter, Thomas Fritz, Thomas Grandits, Hannah Grandits, Chris Kovacsits und Johann Grandits.
BVZ

40 Jahre stand Manfred Zsifkovits im Dienste der Gemeinde. Seinen ehemaligen Arbeitsbereich beschreibt er als sehr umfangreich: “Ich habe alles gemacht, was in der Gemeinde so angefallen ist, von der Arbeitseinteilung bis zur Buchhaltung und dem Einschulen verschiedenster Mitarbeiter und Praktikanten“, erklärt Zsifkovits.

Da schon länger feststand, dass er nun bald pensioniert wird, fokussierte sich Zsifkovits in den letzten Monaten vermehrt darauf, seinen Nachfolger, Franz Kirisits, einzuschulen. „Mir war es wichtig, meine Kollegen nicht im Stich zu lassen und noch so gut wie möglich präsent zu sein“, erklärt Zsifkovits. Auch wenn er keine exakten Höhepunkte seiner Karriere nannte, so fand er trotzdem, dass sich seine harte Arbeit stets ausgezahlt hat.

„Wichtig zu helfen und für jeden da zu sein“

Unter drei verschiedenen Bürgermeistern leistete er während diesen Jahren seinen Dienst. „Ich habe mich mit jedem der Bürgermeister gut verstanden, egal welches politische Programm dieser vertreten hat. „Eine gute Zusammenarbeit war stets möglich“, so der ehemalige Oberamtsleiter. Zsifkovits kann aber auch von Tiefpunkten in seiner Karriere berichten. Die Erkrankung des Bürgermeisters Alfred Grandits war einer davon. Auch der Stinatzer Bombenanschlag 1995 hat sowohl die Gemeinde als auch Zsifkovits selbst stark getroffen. Auf die Frage hin, wie sich die Verwaltung im Laufe seiner Karriere entwickelte, meint Zsifkovits: „Die Veränderung im Generellen ist gigantisch“.

Obwohl sich viel verändert hat, wurde die Arbeit nie weniger. Der Verwaltung wünscht er auch zukünftig alles Gute „und das alles so gut als möglich floriert“. Und wie wird jetzt die Pension genossen?

„Meine Frau und ich versuchen, so viel Zeit, wie möglich miteinander zu verbringen. Wir möchten verschiedene Länder erkunden und auch im Tennisverein werde ich viel Zeit verbringen. Da Gesundheit der kostbarste Schatz ist, und er die Pension vollends genießen möchte, werkelt er viel im eigenen Garten und hält sich durch Wanderungen fit.