Technologiezentrum Güssing: Start für „Aufbruch“. Pflegende Angehörige bekommen im Technologiezentrum Unterstützung, Beratung und individuelles Coaching.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 17. September 2020 (05:06)
Eröffnungsfeier: Michaela Raber, Landesrätin Astrid Eisenkopf, Magdalena Drexler (die Berater), Vinzenz Knor und Regina Petrik.
DMF

Eigentlich hätte der Startschuss schon im Frühjahr fallen sollen, doch Corona sorgte für eine Verschiebung. Nun konnte das Projekt „Aufbruch in Güssing“ aber endlich auch offiziell feierlich eröffnet werden.

Hilfe für Frauen, direkt und schnell

„Heute hat diese Eröffnungsfeier meiner Meinung nach noch mehr Bedeutung“, erklärte Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf, die den Start von „Aufbruch“ im Technologiezentrum gerne unterstützte. „Projekte wie diese sind in solchen Zeiten jeden Cent wert. Ich freue mich, dass wir viele Frauen auf ihrem Weg zurück in die Arbeitswelt unterstützen dürfen.“ Nur knapp über 30 Prozent der Angehörigen, die zu Hause pflegen, sind erwerbstätig. Das Projekt in Güssing unterstützt vor allem arbeitssuchende Frauen, die Pflegetätigkeiten übernommen haben, beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und wird vom Land Burgenland und vom Europäischen Sozialfonds finanziert. Landesrätin Astrid Eisenkopf ist sich sicher: „Wenn alle an einem Strang ziehen, kann Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch gelingen.“

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage unter https://aufbruchguessing.at