Keine Mohrbachbrücke in Rudersdorf/Deutsch Kaltenbrunn. In der Vorwoche wurden in Rudersdorf und Deutsch Kaltenbrunn Gemeinderatssitzungen abgehalten.

Von David Marousek. Erstellt am 12. April 2021 (06:04)
Symbolbild
Shutterstock/Denis Kuvaev

In Deutsch Kaltenbrunn wurden am Mittwoch der Vorwoche über 30 Tagesordnungspunkte diskutiert. Unter anderem wurde einstimmig beschlossen, dass Ex-Bürgermeister Erwin Hafner und Mediziner Kristian Leonhardt eine Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde verliehen wird. Im kommenden Sommer soll es dafür eine eigene Festsitzung des Gemeinderats dazu geben. Die Bürgerinitiative „Pro KaRo-Brunn“ will außerdem Beratung einholen und ein Naturkonzept dem Gemeinderat präsentieren. Weiters werden Schmetterlingswiesen angelegt. Weiters wurde ein Fördervertrag für die Kanal-Digitalisierung abgeschlossen. Vom Land kommen 5.300 Euro dazu, aus dem Bundesministerium rund 20.000 Euro. Rund 27.700 Euro muss die Gemeinde für rund zehn Kilometer selbst bezahlen.

Grünschnitt und eine Brücke als Themen

In Rudersdorf ging es hitziger zu, vor allem bezüglich Errichtung einer Brücke über den Mohrbach für Fußgänger und Radfahrer. Die SPÖ brachte den Antrag an. Vizebürgermeister David Venus erklärt: „Das Land steht aktuell stark hinter Förderungen. Bis zu 75 Prozent der Kosten wären durch Förderungen drinnen gewesen. Aktuell muss man bei der Bundesstraße vorbei, unsere Idee war eine seperate Brücke.“ Bürgermeister Manuel Weber (ÖVP) erklärte die Gegenstimme: „Wir haben die Brücke für nicht gut befunden, weil wir da nichts budgetiert hatten. Vor rund zwei Jahren gab es eine Überprüfung der aktuellen Brücke mit einem Straßensachverständiger. Da wurden bereits Maßnahmen umgesetzt.“ Auch ein Grünschnittplatz in Dobersdorf wird nicht umgesetzt. „Die ÖVP war der Meinung, das brauchen wir in Dobersdorf nicht. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, kündigte Venus an. Weber dazu: „Wir sehen die Notwendigkeit nicht. Es gibt zwischen Rudersdorf und Dobersdorf aktuell schon eine Deponie.“