„KLAR!“, jetzt geht‘s los. Die Klimawandelanpassungsmodellregion (KLAR!) geht in die Umsetzungsphase. Ein Schulprojekt zur Klimawandelanpassung startet im Herbst.

Von Carina Fenz. Erstellt am 26. Mai 2020 (06:38)

Seit Juni des Vorjahres bereiten sich die 19 Gemeinden des „ökoEnergielands“ auf die drohende Klimakrise vor und planen Maßnahmen zur Anpassung an regionale Auswirkungen der Erderwärmung. Der Klima- und Energiefonds, als Fördergeber der „KLAR!-Regionen“ in Österreich, hat nun grünes Licht für die zweite Phase der Modellregion gegeben — die Umsetzung der Maßnahmen. Ab September werden diese bis Ende 2022 umgesetzt. „Danach überprüfen wir die gesetzten Schritte und werden, wenn notwendig auch Kursänderungen vornehmen. Klimawandelanpassung ist kein Einmal-Ereignis, sondern ein laufender Prozess“, so Philipp Novakovits, Manager der KLAR!-Region.

Parallel zur Umsetzungsphase startet im September auch ein weiteres Projekt des Europäischen Zentrums für Erneuerbare Energie Güssing (EEE), das sich der Klimawandelanpassung widmet. In der Programmschiene „Talente regional“ der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) werden sich sechs Schulen (NMS und ASO Güssing, NMS St. Michael, Volksschulen Heiligenkreuz, Güttenbach, Neuberg) im Rahmen von zwei Schuljahren mit der Klimakrise und deren Auswirkungen auf die Region beschäftigen.

Als regionaler Projektpartner ist auch die Firma O.K. Energie Haus aus Großpetersdorf an Bord, welche kleinere Projekte bei den Schulen umsetzen und klimafittes Bauen und Wohnen für die jüngste Generation greifbar und verständlich machen wird. „In den ersten Gesprächen mit den Schulen haben wir von den Schulen viel positives Feedback bekommen. Zahlreiche Ideen, wie man die Themen im Unterricht einbauen könnte haben wir mit Programmen für Exkursionen und Workshops ergänzt, dazu kommen noch die Klimaplätze von O.K. Energie Haus und Schulmaterial vom Klimabündnis. Wir möchten auch die jüngste Generation in die Bewältigung der Herausforderungen der Klimakrise miteinbeziehen“, so Joachim Hacker, Geschäftsführer vom EEE.