Wasserverband baut aus. Mit dem neuen Brunnen und der Kooperation mit der Gemeinde Burgau ist die Versorgung für den Wasserverband Thermenland langfristig gesichert.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 17. April 2019 (04:30)
BVZ
Mit der neuen Kooperation mit Burgau ist die Wasserversorgung für alle Gemeinden vom Wasserverband Thermaland gesichert.

Der Wasserverband Thermenland hat sein Einzugsgebiet erweitert. Bisher wurden die Ortschaften Stegersbach, Bocksdorf, Burgauberg, Neudauberg, Rohr im Burgenland, Deutsch Kaltenbrunn, Stinatz und Ollersdorf mit Reinwasser versorgt. Ab Mai kommt die Gemeinde Burgau neu dazu.

Kurze Bauzeit für langfristige Versorgung

Angefangen hat der Ausbau vor eineinhalb Jahren. „Mit Burgau haben wir die erste Gemeinde im Verband, welche die Landesgrenze überschreitet“, erklärt Obmann Heinz-Peter Krammer.

Ursprünglich wurde der Verband erweitert, um die Versorgung für die Zukunft sicherzustellen. Deshalb wurden in Burgauberg Quellbohrungen vorgenommen und ein Brunnen wurde errichtet. „Die Gemeinde Burgau ist auf uns zugekommen, um sich unserem Verband anzuschließen. Diese Variante ist für beide Seiten günstiger“, führt Krammer weiter aus. Auch zwei bestehende Brunnen aus Burgau stehen nun dem Verband zur Verfügung.

Gewinn für alle beteiligten Gemeinden

Burgau liefert das Rohwasser, dieses wird beim Verband in Burgauberg aufbereitet und als Reinwasser zurück an Burgau geliefert. Derzeit werden noch die Verbindungsleitungen zwischen Burgau und dem Wasserwerk in Burgauberg gelegt, diese Arbeiten sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.

„Es gibt eine vertragliche Vereinbarung, wir haben insgesamt 3,5 Millionen Euro investiert“, so Obmann Heinz-Peter Krammer. Die Leitungen für Roh- und Reinwasser finanziert die Gemeinde Burgau.

Geschäftsführer Robert Horvatits führt weiter aus: „Die Anlage ist auf 18 Liter pro Sekunde ausgelegt, das ist wichtig für die Versorgung. Im Mai erfolgt die Anbindung an Burgau.“