Wirbel rund um S7-Baustelle. ASFINAG und Swietelsky weisen die Vorwürfe um schlechte Arbeitsbedingungen zurück.

Von Carina Fenz. Erstellt am 25. Dezember 2019 (04:22)
Ende 2023 soll der Tunnel und mit ihm die gesamte, 29 Kilometer lange S7 von Riegersdorf bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz fertig sein.
David Marousek

Ein Facebook-Posting von den Inhabern der Seite „Der Fürstenfelder“ sorgte vor wenigen Tagen für Aufregung bei der ASFINAG. In dem Posting ist von schlimmen Arbeitsbedingungen auf der S7-Baustelle die Rede. Weiters ist die Rede davon, dass die Beschwerden von Mitarbeitern der Baustelle immer lauter werden. Die ASFINAG spricht von „schlichtem Unsinn“. „Jene Person, die dieses Posting tätigte, sollte aber auch etwas mehr nachdenken, bevor sie einen derartigen Text auf Facebook postet, weil das durchaus rechtliche Konsequenzen haben kann“, heißt es dazu von der ASFINAG.

Ein Facebook-Posting sorgte in der Vorwoche für viel Wirbel im Netz.
BVZ

Auch die ausführende Baufirma Swietelsky äußert sich zu den Vorwürfen. „Die Tunnelbaustellen in Österreich gehören zu den sicherheitstechnisch sowie arbeits- und sozialrechtlich am intensivsten überprüften und überwachten Arbeitsumgebungen. Dies gilt selbstverständlich auch für den Tunnel Rudersdorf, wo der Großteil der Dienstnehmer nachweislich weit über den geltenden Kollektivvertragssätzen entlohnt wird. Der laufende Dialog mit Mitarbeitern ist Teil unserer Unternehmenskultur und vor allem angesichts des aktuellen Arbeitskräftemangels, welcher den Mitarbeiter eine Vielzahl an Arbeitsplatzalternativen bietet, besonders wichtig und wird von uns auch besonders gepflegt.“