Campus Volksschule Güssing: Baustart 2022

In der Schulstraße wird die Volks-, Sonder- und Musikschule unter einem Dach neu errichtet. Fertigstellung soll 2024 sein.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 16. September 2021 | 05:48
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Durch das schmale Grundstück wird der gestufte Baukörper in dreigeschossiger Bauweise angelegt. Daraus werden auch mehrere Vorteile generiert, nämlich ein guter Abstand zur NMS und sonnige Freiräume durch die Ausrichtung nach Süden.
Foto: Pichler und Traupmann

So weit so bekannt: Das Architekturbüro Pichler und Traupmann hat den Architektenwettbewerb für den Neubau der Güssinger Volksschule gewonnen. In seiner letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat auch für das Unternehmen als Generalplaner des Schulprojektes ausgesprochen.

Im Sommer 2022 rechnet man mit dem Baustart des Bildungscampus, der zwischen der Mittelschule und dem Gymnasium beziehungsweise der Ecole – bestehend aus Volksschule, Sonderschule und Musikschule – errichtet wird.

Güssinger Campus Baustart 2022
Die Freizeiträume sind unmittelbar in den Aulabereich integriert und bilden zusammen mit den Sitzstufen eine großzügige Zone für Aktivitäten. Hier ist auch die Bibliothek als wichtiger Teil des päda gogischen Gesamtkonzeptes integriert. Die Sitzstufen können ebenso als Auditorium oder Bühne verwendet werden.
Pichler und Traupmann

Mit der Fertigstellung des Bildungscampus ist Ende 2023 beziehungsweise Anfang 2024 zu rechnen. Bürgermeister Vinzenz Knor spricht von einer zukunftsweisenden Entscheidung für die Stadt, die für den Bildungsstandort positive Auswirkungen haben wird: „Hier entsteht ein Zentrum für Lernen, Freizeit und Begegnung. Besonders wichtig war es uns ein auf Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit konzipiertes Projekt zu finden.“

„Licht – Luft – Sonne … und … Burg Güssing“

Das Siegerprojekt steht ganz unter dem Motto „Licht – Luft – Sonne … und … Burg Güssing“, quasi auch die Ausgangsparameter für die Entwicklung des Schulcampus im Zentrum der ausgedehnten Schulbau- und Sportanlagen entlang der Schulstraße.

Städtebaulich und architektonisch verlangt das „sportlich“ zugeschnittene Grundstück nach einer rationalen Organisation des Gebäudes, „um das geforderte Raumprogramm, als auch die erwarteten Qualitäten umsetzen zu können“, weiß der Architekt.

Mit den großzügigen Öffnungen entlang der gesamten Südfassade erhält das Gebäude eine klare Orientierung – mit der Burg als Bezugspunkt – zum Zentrum der Stadt. Die Hauptunterrichtsräume sind nach Süden zur ruhigen Erschließungsstraße der Tennisplätze orientiert und nicht zur doch eher verkehrsmäßig „lauten“ Schulstraße hin.

Die Sonderschule wird in der westlichen Hälfte des Objektes im Erdgeschoss angelegt, der Eingangs- und Allgemeinbereich der Volksschule und der Zentral-Musikschule, sowie der Tagesbetreuungsbereich in der östlichen, zur Schulstraße hin orientierten Hälfte.