Burg Güssing zieht positive Bilanz

Erstellt am 24. November 2022 | 05:00
Lesezeit: 2 Min
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Burgmanager Gilbert Lang ist mit den Besucherzahlen zufrieden. Die Suche nach einem neuen Burgwirt wird nicht einfach. Für die nächste Saison sind einige Updates geplant.
Foto: Bertie Unger
Burgmanager Gilbert Lang zieht Bilanz. Gute Besucherzahlen. Heiraten auf der Burg Güssing hängt von neuem Burgwirt ab. Suche läuft.

Die Saisoneröffnung auf Burg Güssing erfolgte heuer am 15. März. Mit Corona bedingten Einschränkungen und trotzdem konnte Burgmanager Gilbert Lang an die 14.000 Besucher begrüßen.

„Unter diesen Umständen ist die Besucherfrequenz im Jahresschnitt sehr gut gewesen“, sagt Lang. „Als wir dann im Mai mit den Führungen begonnen haben, hat sich auch am Reservierungssektor für Reisegruppen einiges getan. Auffällig war auch heuer wieder ein großer Zulauf ungarischer Gäste: Reisegruppen, Schulgruppen, Institute wie zum Beispiel das Blindeninstitut Budapest, aber vor allem viele Familien“, so Lang, der überzeugt ist, dass viele Besucher ohne die Burgenland-Card gar nicht gekommen wären. „Die Stiftung lukriert daraus zumindest die Hälfte der Eintritte.

Hochzeiten waren rückläufig

Die Refundierung durch den Burgenland-Tourismus funktioniert ausgezeichnet“, so der Burgmanager, der auch der Ausstellung „Fürstliche Sammelleidenschaften“ und der Sonderausstellung „100 Jahre Burgenland“ das Prädikat ausgezeichnet verleiht.

Hochzeiten auf Burg Güssing waren rückläufig, aber im nächsten Jahr muss diese Schiene ohnehin neu bewertet werden. „Wir können noch keine verbindlichen Zusagen machen, denn zuerst muss die Burgwirtfrage geklärt werden. Harald Schmirl hat die Burg nach 14 Jahren guter Zusammenarbeit verlassen. Wir sind dran“, sagt Gilbert Lang.

Die Burg war über Jahrzehnte Heimat des Güssinger Kultursommers. Doch das ist vorbei. „Durch das Ableben von Intendant Frank Hoffmann werden in Zukunft keine Veranstaltungen des Güssinger Kultursommers auf Burg Güssing stattfinden“, sagt Lang.

Aus Solidarität zur Ukraine war die Burg bis 1. Oktober gelb-blau beleuchtet. Dann erstrahlte der Burgturm im Zeichen der Brustkrebsvorsorge „Pink Ribbon“ in Pink. Um Energie zu sparen, wird die Burgbeleuchtung nun um 23.00 Uhr abgedreht. Die Lichter gehen aber nicht ganz aus, dazu ist die älteste Wehranlage des Landes viel zu bedeutend.