Hat Land Interesse am AktivPark?. Die Zukunft des AktivParks ist nach wie vor ungewiss. Die Versuche, einen geeigneten Investor zu finden, laufen auf Hochtouren.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 16. Januar 2020 (03:35)
Der AktivPark wartet weiterhin auf eine Lösung, bisher gibt es keine konkreten Angebote oder Vorschläge, wie es weitergehen könnte.
DMF

Nachdem im September des Vorjahres bekannt wurde, dass sich die WSF-Gruppe aus Güssing zurückziehen möchte, soll das Gebäude nun verkauft werden. Auch das geplante Golf-Projekt, das ursprünglich in Verbindung mit dem AktivPark vorgesehen war, soll abgegeben werden.

Vielseitige Versuche zur AktivPark-Rettung

Unterstützung gab es dabei bereits von Landtagspräsidentin Verena Dunst, die mit einem Vertreter der WiBug (Wirtschaft Burgenland) und Südburgenlandmanager Werner Unger bei einem Treffen mit AktivPark-Geschäftsführer Alexander Fuchs-Robetin ihre Hilfe anbot. „Die WiBuG möchte bei der Suche nach einem Investor das Unternehmen unterstützen“, erklärte Dunst nach dem Treffen im November.

Nun wurden abermals offizielle Vertreter des Landes im AktivPark gesichtet. Gibt es vielleicht Bestrebungen, dass der AktivPark vom Land Burgenland übernommen wird? Könnte daraus ein Landessportzentrum oder ein Leistungssportzentrum entstehen? „Wir sind im Moment lediglich dabei, einen Sportinfrastrukturplan für das Burgenland zu erstellen“, winkt der zuständige Landesrat Christian Illedits ab, „deshalb waren Mitarbeiter vor Ort. Sie arbeiten Analysen von allen Sportstätten aus, denn nur wenn es gute Angebote gibt, gibt es auch gute Möglichkeiten für Spitzensportler, zu trainieren.“ Laut Illedits besteht daher aktuell kein Interesse des Landes am AktivPark. Alexander Fuchs-Robetin würde eine Lösung in Kooperation mit dem Land jedenfalls begrüßen: „Es wäre eine sehr interessante Option für uns.“

Das Golfprojekt soll nach wie vor ebenfalls verkauft werden, hier läuft die internationale Suche noch weiter.