Heimische Betriebe forschen weltweit. Die heimischen Betriebe - Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie und Energie Güssing - mischen am internationalen Markt ganz vorne mit.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. Januar 2020 (03:12)
Erfolgreich am weltweiten Energiemarkt unterwegs: Das internationale SHAR-Q Projektteam in Brüssel.Energie Güssing
Europäisches Zentrum für Erneuerbare

Im Burgenland wird erneuerbare Energie derzeit vorwiegend aus Photovoltaik-, Biomasse- und Windkraftanlagen erzeugt. Das Besondere an dieser Plattform ist, dass all diese Stromerzeuger und Verbraucher, unabhängig der verwendeten Technologie, in die Plattform integriert werden können.

Dadurch ist es möglich, den erneuerbaren Strom nicht nur lokal zu erzeugen, sondern auch effizient und serviceorientiert zu verteilen (zum Beispiel Batteriespeicher gemeinsam zu nutzen). Mit dem internationalen Forschungsprojekt „SHAR-Q“ Dotierung von 4,1 Millionen Euro) wurde eine Online Plattform entwickelt, die es ermöglicht, erneuerbare Energieerzeugungsanlagen, Stromspeicher und Stromtankstellen bzw. das Stromnetz inkl. seiner Stromkunden miteinander zu verbinden.

Forschung bei EEE und Energie Güssing

Das Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie, unter der Leitung von Geschäftsführer Joachim Hacker, ist eine Güssinger Forschungseinrichtung, die sich mit alternativen Energiesystemen beschäftigt. Die Energie Güssing GmbH mit dem Geschäftsführer Martin Zloklikovits ist der lokale Stromnetzbetreiber in Güssing bis Strem und Partner in innovativen europäischen Energieprojekten. Gemeinsam mit der Forschung Burgenland und der Energie Burgenland werden die beiden Güssinger Unternehmen zukünftig weitere Forschungsvorhaben umsetzen, um für die Energiezukunft und Klimaziele gerüstet zu sein.